TT Isle of Man: Holden/ Winkle siegen in dramatischem Sidecar-Lauf

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John Holden und Andy Winkle haben am Samstag den Lauf der Sidecars auf der Isle of Man gewonnen. Für die beiden war es der zweite TT-Sieg nach ihrem Erfolg vor fünf Jahren. Dabei profitierten sie diesmal vom Ausfall der Birchall-Brüder, die mit einer 34-Sekunden-Führung bei Sulby ausrollten.

Diese schafften es im Rennverlauf, auch den bestehenden Rundenrekord einzustellen. Die Birchalls schnappten sich früh die Führung und legten den Mountain Course in durchschnittlich 116,798mph zurück, bevor sie mit technischen Problemen aufgeben mussten. Ähnlich erging es Dave Molyneux und Dan Sayle, die jedoch schon vor dem Start aufgaben. 

Holden und Winkle konnten sich nach dem Start, der wegen eines Unfalls bei Rhencullen verschoben wurde, auf Position zwei festsetzen gefolgt von Reeves/Farrance. Dahinter fuhren Ian und Carl Bell, Founds/Jevan Walmsley und Bennett/Cain. Letztere fielen später ebenfalls aus.

Für Tim Reeves und Patrick Farrance ging es in der Anfangsphase eher nach hinten als weiter nach vorn. Bei Bungalow waren sie hinter die Bells zurückgefallen und konnten das Spitzentempo nicht gehen. Nach einiger Zeit erholten sie sich jedoch wieder und konnten Platz drei zurückerobern, wenn auch nur mit einer halben Sekunde Vorsprung. Dieser sollte sich bald darauf wieder in einen 4 sekündigen Rückstand umwandeln. Bei Barregarrow Crossroads verließ die Bells dann aber das Glück und sie mussten halten, um ein Paar Justierungen am Gespann vorzunehmen. Reeves und Farrance hatten anschließend mit Founds/Walmsley einen neuen Gegner im Podestkampf, den sie jedoch nicht lange führen konnten, weil auch sie das Rennen nicht beenden konnten.

Damit war der Weg frei für Peter Founds/Jevan Walmsley; Alan Founds und Aki Aalto, die sich hinter Holden und Winkle mit auf das Podest schoben. 

 

Update:

Leider beinhaltete der Renntag auf der Isle of Man zwei schwere Unfälle. Der eine ereignete sich im Sidecar-Rennen. Der 27-Jährige Australier Dwight Beare kam dabei ums Leben. 

Im Solo-Qualifikationslauf hatte später Paul Shoesmith, 50 aus Poynton einen schweren Unfall, an dessen Auswirkungen er leider später verstarb. 

Die Racetrack-News-Redaktion wünscht den Familien und Freunden der beiden Fahrer viel Kraft in diesen schweren Momenten.

 

Text: Dominik Lack

Foto: iomtt.com

 

 

 

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