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TT Isle of Man: Exklusivinterview mit Michael Grabmüller


Michael Grabmüller wird 2015 bei der TT auf der Isle of Man zum 5. Mal an den Start gehen. Racetrack-News hat mit dem Österreichischen Sidecar-Piloten gesprochen.



Es ist nur noch weniger als ein Monat bis zur TT. Welche Vorbereitungen habt Ihr bis dahin noch zu treffen?
Naja, noch einiges. Wir haben ein neues Bike aufgebaut, das leider sehr spät fertig geworden ist, da einige Teile noch nicht verfügbar waren. Somit mussten wir unsere ersten Tests bei unserem ersten Rennen in England durchführen. Nun müssen wir noch einiges ändern, damit wir dies beim nächsten Rennen in Silverstone testen zu können.

Wie kann man sich so eine Rennwoche vorstellen…was macht Ihr am ersten Tag, wenn Ihr vor Ort seid?
Wenn wir ankommen, fahren wir immer gleich eine Runde mit dem Auto und schauen uns die Strecke gleich an und danach bauen wir alles auf und richten uns ein für 2 Wochen.

Was sind für dieses Jahr dort Deine Ziele?
Ich bin zum 5. Mal dort. Mein Ziel ist es, dieses Jahr in erster Linie wieder gesund Heim zu kommen und die Strecke noch besser kennen zu lernen

Wie gefällt Dir der Mountain Course?
Der richtige Ausdruck ist schwierig zu finden. Der Kurs ist im Prinzip fast ein bisschen “krank” aber sehr geil. Ist man einmal auf dem Kurs gefahren, kriegt man wie ein Fieber und will immer wieder fahren.

Welches sind die schwierigsten Ecken?
Hmmmm… Da sind so viele Ecken… Die Ecke beim rosa Haus, wo es danach in den Wald geht (lacht), die finde ich schwierig.

Wie lernt man eigentlich eine Strecke wie die Isle of Man?
Am besten so viele Runden zu fahren, wie es nur geht. Ich persönlich habe vor 2 Jahren 2 Wochen Urlaub gemacht auf der Insel und bin Runde um Runde gefahren mit dem Auto. Die Schwierigkeit ist jedoch, sich wichtige Anhaltspunkte zu merken, da man im Renntempo doch um einiges schneller fährt. Wo man mit dem Auto 50 Minuten unterwegs ist, brettert man mit dem Seitenwagen in 22 Minuten vorbei. Es gibt mittlerweile auch gute Onboardaufnahmen, die vom Gouvernement zur Verfügung gestellt werden.

Was hast Du sonst noch für diese Saison geplant?
Jetzt fahren wir mit dem F2 die ersten beiden Rennen in England bei der britischen F2-Meisterschaft. Auch dieses Jahr möchten wir wieder in Oschersleben am F2-Weltcup teilnehmen. Wie es sonst noch weiter geht müssen wir noch schauen. Wenn es das Budget zulässt fahren wir in England die komplette Meisterschaft.




Interview: Dominik Lack

Fotos: Jennifer Wells

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