TT Isle of Man: Erste 130mph-Runde

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Erneut zeigte sich am Dienstag das Wetter auf der Isle of Man von seiner besten Seite. Als um 18:20 Ortszeit die Qualifying-Action fortgesetzt wurde herrschten feinste Rennsportbedingungen. Das nutzte Ian Hutchinson am besten aus. Er fuhr in seiner vierten Runde durchschnittlich 130,63mph.

Die Session war diesmal zweigeteilt. Zum einen fuhren die Superbikes, Superstocks und Supersports, danach gingen um 19:25 die Lightweights auf die Reise. Michael Rutter und Steve Mercer, beide mit Superbikes bestückt, starteten als erstes gefolgt von Dan Stewart und Bruce Anstey. Letzterer wechselte später wieder auf die RCV 213s.

 

 

Hutchinson war nicht nur mit seinen über 315 km/h Spitzengeschwindigkeit der Schnellste, sondern legte auch die schnellste erste Runde hin. Er war mit 129,120mph nur knapp schneller als Dean Harrison. Anstey verbesserte sich auf 127,37mph während auch Conor Cummins, Mercer, McGuinness und Hickman die 127er-Marke knackten. 

William Dunlop blieb mit seiner Superbike-Maschine bei Quarterbridge stehen, schaffte es jedoch noch ins Fahrerlager, um sich auf das Superstock-Bike zu schwingen. Auch Bruder Michael kam mit der Technik in Schwierigkeiten und musste erst zu Start-Ziel zurückkommen. Er ging mit seinem Supersport-Motorrad wieder auf die Strecke.

 

Während Hutchinson nun auf die Superstock-BMW wechselte, blieben Hickman, McGuinness, Cummins und James Hillier draußen. McGuinness konnte eine 129,62mph fahren, lag jedoch nur einen Hauch vor Hickman (129,55mph). Auch Cummins schaffte den Sprung in die 129er. Steve Mercer schaffte währenddessen mit 128,55mph seine persönlich schnellste Runde um den Mountain Course.

 

Hutchinson schaffte es in der Zwischenzeit, auch in der Superstock-Klasse ganz vorn zu landen. Er fuhr eine 128,723. Newcomer Jochem van den Hoek machte derweil ebenfalls einen guten Job und brachte 115mph Durchschnittsgeschwindigkeit zustande. Zweitschnellster war zunächst Michael Rutter mit einer 128,43mph-Runde. Die Augen der Fans waren jedoch auf Bruce Anstey gerichtet, der mit schnellen Sektorenzeiten daher kam. Allerdings verlor der Kiwi in der Berg-Sektion etwas Zeit. Dennoch reichte es mit 128,85mph für die Spitze. Hutchinson stieg anschließend wieder auf die Superbike-Maschine und legte seine 130,63mph aufs Parkett.

Bei den Lightweights konnte sich Ivan Lintin komfortabel Platz eins sichern mit exakt 118mph. Martin Jessopp war Zweitschnellster mit 114,871mph und Stefano Bonetti dahinter. James Hillier platzierte sich auf vier gefolgt von Manx-GP-Sieger Rob Hodson und James Cowton. 

Bei den Supersportlern war Anstey der Schnellste (124,51mph) vor Harrison und Hutchinson.

 

Text: Dominik Lack

Foto: iomtt.com

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