TT Isle of Man: Dunlop startet mit Unsicherheiten von der Pole

 

Anstatt der ersten Rennen, die traditionell auf der Isle of Man samstags beginnen, gab es aufgrund der schlechten Wetterbedingungen an den Tagen zuvor, am Samstag die Qualifyings zu sehen. Bevor es am Sonntag, 4. Juni, 14 Uhr, mit dem ersten Rennen der Superbike-Klasse los geht, konnten die Fahrer somit ein letztes Mal Leistung und Maschine erproben, bevor es ums Ganze geht.

Eine Kampfansage par excellence machte heute beim Qualifying Michael Dunlop nach einer 131,062 mph-Rundengeschwindigkeit und einer Streckenmessung von 17:16,361 Minuten. Der 13-fachen TT Isle of Man-Sieger statuierte damit ein Exempel trotz des der gekürzten Fahrtrainings aufgrund schlechten Wetterverhältnissen. „Ich bin glücklich diese Zeit fahren zu können, da uns einiges an Fahrpraxis fehlt und wir noch immer an unserem Setup arbeiten. Ich bin das erste Mal mit der Suzuki auf dieser Strecke unterwegs, weshalb wir ständig einiges verändern müssen bevor wir eine weitere Runde raus fahren. Die Rundenzeit ist gut aber wir müssen diese Pace morgen auch über sechs Runden fahren können. Mal sehen, ob das klappt“, sagte Michael Dunlop nach dem Qualifying.

Mit einer 130,629 mph-Runde und knapp drei Sekunden im Rückstand zu Spitzenreiter Dunlop hat sich Peter Hickmann mit seiner BMW auf Rang zwei eingeordnet. Deutlich enger verlief es zwischen Ian Hutchinson und Dan Kneen, die um die Startposition drei kämpften. Hutchinson rückte mit einer 130,327 mph-Zeit auf den dritten Platz vor, was wiederum eine herbe Enttäuschung für Dan Kneen bedeutete, der mit einem minimalen Rückstand von nur drei Hundertstel (130,324 mph) seinen schnellste, wenn auch inoffiziell, Bergabschnitt fuhr. Michael Rutter schaffte es mit seiner BMW als Fünfter auf eine 130 mph-Runde, noch vor Bruce Anstey und James Hillier.

Supersport

Der Qualifyingtag verzögerte sich am Samstag gleich mehrmals aufgrund von Unfällen auf der Strecke. Nachdem die Straßen wieder befahrbar waren, setzte sich in der Supersport-Klasse mit einer Rundenzeit von 18:04,049 und 125,297 mph William Dunlop auf seiner Yamaha an die Front. Nicht weit vom Dunlops Heck entfernet fuhr Ian Hutchinson mit 125,188 mph, sowie James Hillier und Peter Hickmann.

Superstock

In der Superstock schnappte sich mit der BMW Lee Johnson die Poleposition. Den Isle of Man-Runde beendete in 17:33,782 Minuten und einer Geschwindigkeit von 128,896 mph. Auf Rang zwei ging es für James Hillier (17:39,725), gefolgt von Dean Kneen (17:43,317).

Sidecar

Die Bedingungen rund um 37,73 Meilen lange Rennstrecke ließen auch in der Sidecar-Klasse neue Bestzeiten aufblühen – bis auf das Sidecar-Duo Dave Molyneux und Dan Sayle, das sich vorzeitig entschied, nicht am Qualifying teilzunehmen.

Die Bircher Brüder hingegen ließen schon gleich in der ersten Eröffnungsrunde mit einem Topspeed von 114,61 mph und einer Zeit von 19:45,170 die Katze aus dem Sack, und machten damit ihre Siegambitionen klar und deutlich. Auch im zweiten Qualifying am Nachmittag waren Ben und Tom Birchall nicht zu bremsen und kamen mit einer 19:24,160 und 116,67 mph ihrem eigenen Rundenrekord gefährlich nah und setzten sich damit auf die Poleposition fest.

Ebenfalls nach dem ersten Qualifying am Mittag verbessern, konnten sich John Holden und Lee Cain. Nachdem das Duo in der ersten Session noch immens mit Grip-Problemen zu kämpfen hatte, verbesserte sich das Team am Ende des Tages auf eine 115,110 mph-Runde mit einer Zeitmessung von 19:39,983 und gelang auf Startposition zwei.

Den beiden führenden Teams die Stirn bieten wollen Alan Founds und Jack Lowther. Das Yamaha-Gespann ergatterte sich mit einer 19:54,137 Rundenzeit und 113,746 mph den dritten Rang.

Alle weiteren Startplatzierungen gibt es hier zum Nachlesen.

 

Text: Rowena Hinzmann

Foto: iomttpressoffice

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