TT Isle of Man: Dunlop lässt den Hammer fallen

MDunlop

Michael Dunlop war am Mittwoch bei den Trainings auf der Isle of Man der Schnellste. Er fuhr mit 131,574mph die schnellste Runde, auch wenn zeitweise starker Wind in den Bergsektionen gemeldet wurde.

Nach einer elfminütigen Verzögerung startete der vierte Trainingstag der TT 2016 mit den Superbikes und Superstocks. Um 18:13 Ortszeit starteten Peter Hickman und Steve Mercer als erstes mit Michael Rutter, Dan Stewart und Ivan Lintin im Schlepptau. Der bis dato Schnellste Ian Hutchinson machte einige Experimente mit seiner Tyco-BMW und fuhr in der zehnten Paarung los. Mit etwas schlechteren Bedingungen als zuvor waren langsamere Zeiten zu erwarten, was sich jedoch nicht bestätigen sollte, denn viele Piloten kamen schnell in den 129mph-Bereich.

So zum Beispiel Rutter, der mit durchschnittlich 129,163 seine erste Runde bestritt gefolgt von Hickman und Mercer, die beide an die 127er herankamen. Harrison kristallisierte sich zunächst als der Schnellste heraus, fuhr er doch eine 129,673. Er wurde jedoch von Hutchinson übertroffen (129,811mph). 

Die erste 130er-Runde legte John McGuinness, der den Mountain Course mit 130,497mph umrundete. Hutchinson schaffte allerdings auch gegen den „King of the Mountain“ den Konter und fuhr eine 130,691. 

Michael Dunlops Pace verlangsamte sich nach dem Wechsel zur Superstock-Maschine etwas, doch nachdem er sich wieder auf das Superbike geschwungen hatte, gab es für ihn kein Halten mehr. Er fuhr die bisher schnellste Zeit der diesjährigen Veranstaltung. Dahinter platzierten sich Hutchinson, McGuinness, Conor Cummins und Dean Harrison. Der Österreicher Horst Saiger fuhr mit 124,883mph auf Rang 17.

 

 

Die Newcomer konnten sich erneut verbessern. Jochem van den Hoek war mit 116,5mph auf Rang 67 zu finden und auch Alessandro Polita und Seamus Elliott waren beide über 113mph schnell.

Die schnellsten Zeiten des Mittwochs gibt es HIER

 

Text: Dominik Lack

Foto: iomtt.com

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