TT 2016: Harrison bei erstem Training vorn

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Dean Harrison läutete die TT auf der Isle of Man 2016 mit der Bestzeit ein. Der Pilot aus Bradford war mit 124,218mph Schnellster in der Supersport-Klasse. Bei den Lightweigts war es Ivan Lintin (116,773mph), der die Nase vorn hatte.

Zunächst waren Samstag die obligatorischen Einführungsrunden für die Newcomer gedreht worden. TT-Legende Richard “Milky” Quale übernahm die Führungsrolle für Alessandro Polita, Michael Booth, Seamus Elliott und Jochem van den Hoek, während Bruce Anstey die Piloten Josh Daley, Andre Pires und Forrest Dunn bei ihrer ersten Runde um den Mountain Course begleitete. John Barton kümmerte sich um Darren James, Olaf Romijn und Alastair Fagan. Anschließend bekamen auch die Sidecar-Newcomer die Chance der Streckenumrundung.

Bei bestem Wetter konnte um 18:40 Ortszeit die erste Qualifying-Session abgehalten werden. Der Schwede Bjorn Gunnarsson hatte die Ehre, als erster Pilot auf die Strecke zu gehen gefolgt von Martin Jessopp, Ian Hutchinson, Gary Johnson, Dean Harrison und James Hillier auf ihren Supersport-Bikes. Danny Webb war auf der KMR Kawasaki unterwegs. Teambesitzer Ryan Farquhar erholt sich derweil noch von seinem schweren Crash bei der Northwest 200. Er ist mittlerweile wieder von der Intensivstation entlassen. 

Die erste Runde komplettierte Ian Hutchinson mit seiner Traction Control Yamaha mit 120,280mph, aber Harrison war mit 120,8mph bereits der Schnellste. Auch Gary Johnson, John McGuinness und Conor Cummins schafften es über die 120er Marker. Johnson fuhr anschließend an die Box, um die Schaltung zu justieren und auch Martin Jessopp machte einen Stopp. Auch die Newcomer fuhren ihre ersten schnellen Runden. Van den Hoek legte eine 103,605mph-Runde hin, Elliott eine 101,03.

Das Tempo an der Spitze erhöhte sich mit den zweiten Stints. Die Führungsposition wechselte laufend und fünf Fahrer konnten in den 123mph-Bereich vordringen. Am Ende hatte Harrison die Nase vorn vor Hutchinson und auch Michael Dunlop konnte am Geschehen an der Spitze teilnehmen. 

Sein Bruder William jedoch war einer der Piloten, die bei der ersten Session zu Sturz kamen. Dunlop crashte bei Sarah´s, Forrest Dunn bei Water Works, Ben Rea bei Lambfell und Seamus Elliott in den Hailwood Heights. Alle Fahrer blieben zum Glück unverletzt. 

Text: Dominik Lack

Foto: IomTT Press Office

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