Tom Lüthi am ersten Trainingstag Elfter

Team Interwetten Paddock-Star Tom Lüthi legt im Training zum „Grand Prix of the Americas“ eine technische und fahrerische Aufholjagd hin. Der 27jährige Schweizer, der den ersten Grand Prix in Texas vor einem Jahr verletzungsbedingt verpasst hatte, musste am Freitag nicht nur die Ideallinie um die anspruchsvolle, 5,5 Kilometer lange Strecke finden, sondern auch die Basis für das Set-Up seiner Suter MMX2 festlegen. Dabei machte er schnell Fortschritte und steigerte sich vom ersten freien Training am Vormittag zum Nachmittag um nicht weniger als 1,4 Sekunden. Trotzdem konnte er sich vorläufig nur vom 16. auf den elften Rang verbessern – ein Beweis dafür, wie hart in der Moto2-Weltmeisterschaft um jeden Sekundenbruchteil gefightet wird. In einer Wertung war Lüthi freilich bereits am ersten Tag Spitze: In der Topspeedwertung belegte er mit 276 km/h Rang eins.



Tom Lüthi – Platz 11 in 2.11,704 Minuten  
„Ich habe mir vom Circuit Of The Americas Videos angeschaut, bin die Strecke abgelaufen und mit dem Roller abgefahren, doch natürlich fehlt uns die Erfahrung aus dem Vorjahr, deshalb haben wir viel Aufholarbeit zu leisten. Einen kleinen Schritt haben wir gemacht, doch es wird uns nichts geschenkt, ganz klar. Es ist schwierig, aber Schritt für Schritt geht’s vorwärts, wir müssen nur konsequent weiterarbeiten. Es ist eine gute Strecke, mit 20 Kurven, mit interessanten Bergauf- und Bergab-Passagen, sicher nicht langweilig. Doch gleichzeitig ist sie sehr schwierig, mit vielen Richtungswechseln und langen, harten Bremszonen. Vor allem physisch ist sie brutal, es ist harte Arbeit, hier schnell zu fahren. Ebenso anspruchsvoll ist es, für das Motorrad das richtige Set-Up zu finden. Auf der Bremse fühle ich mich wohl, aber am Fahrverhalten in der Kurve selbst, wo das Motorrad die Spur noch nicht hält, müssen wir arbeiten!“

Ergebnis Freitag:
1. Johan Zarco / FRA / 2:10.839 Min.
2. Dominique Aegerter / SUI / + 0.247 Sek.
3. Esteve Rabat / SPA / + 0.308 Sek.


11. Tom Lüthi / SUI / + 0.865 Sek.


Text und Fotos: Team Interwetten   

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