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Texas GP: Schrötter will nach Bänderriss fit für Europa-Auftakt sein

Am Sonntag strahlte nach einem durchwachsenen Quali-Tag endlich wieder die Sonne über dem Circuit of the Americas und alles war bereit für den dritten WM-Lauf des Jahres. Auch Dynavolt Inact GP-Pilot Marcel Schrötter wirkte mehr als bereit und startete von einem aussichtsreichen achten Platz ins Rennen.

Beim Start kamen sowohl Schrötter wie auch Teamkollege Xavi Vierge gut durch und eilten vor dem dichten Mittelfeld durch die erste scharfe Linkskurve. Auf Position vier und fünf liegend kam das Intact GP-Duo erstmals über Start-und-Ziel-Linie. Was danach folgte waren geniale Rennen der zwei Kalex-Piloten, die leider jeweils mit einem Sturz endeten. Nachdem Team-Neuzugang Vierge gleich zu Beginn das Duell gegen Sam Lowes für sich entscheiden konnte, gelang es auch Marcel Schrötter den Engländer zu passieren. Doch in der Downhill-Passage im Anschluss an die erste Kurve kam der 25-Jährige plötzlich zu Fall und wurde dabei recht unsanft zu Boden geworfen. Eine Verletzung an der linken Schulter, zwei kleine Bänderrisse, zog dieser Sturz nun nach sich.

“Ich habe wieder einen guten Start erwischt. Mein Plan war, in der ersten Kurve nach innen zu fahren. Aber als ich sah, dass die Anderen alle innen reinziehen, bin ich nach außen und hab versucht, so spät wie möglich zu bremsen. Ich habe gleich zwei Positionen gut machen können und war direkt hinter Xavi und Lowes,” erinnerte sich Schrötter an die Anfangsphase. “Leider habe ich im Zweikampf mit Pasini den Anschluss an Xavi verloren. Dennoch hatte ich das Gefühl, Xavi wieder einholen zu können, vielleicht sogar bis auf Platz drei vorzufahren. Oliveira hat richtig Druck hinter uns gemacht. Ich denke ein Top-5-Ergebnis wäre definitiv drin gewesen,” so der Deutsche weiter.

“Es ist sehr frustrierend, weil wir wirklich einen guten Job gemacht haben. Wir werden den positiven Aspekt, dass wir im Rennen schnell waren, mitnehmen. Ich denke, dass diese Saison Podiumsergebnisse möglich sind. Es ist natürlich sehr schade für unser Team, dass wir beide ausgefallen sind. Es tut mir wirklich leid, aber es muss weiter gehen. An der Schulter habe ich mir glücklicherweise nichts gebrochen. Zwei von drei Bändern sind wohl gerissen, deswegen kann sich die Genesung schon bis Jerez ziehen. Zum Fahren sollte es aber ok sein. Ich werde mich jetzt darauf konzentrieren, bis Jerez wieder fit zu werden, um dort wieder angreifen zu können.”

Text: Doreen Müller-Uhlig

Foto: Intact GP

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