Texas-GP: Schrötter “Samstag ist einiges möglich!”

Das dritte Grand Prix-Wochenende in Übersee begann gestern für Intact GP-Pilot Marcel Schrötter mit einem überraschenden Freitagvormittag. 

Aufgrund der kritischen Stimmen im vergangenen Jahr hatte man vor dem Texas GP versucht die vielen Bodenwellen zu beseitigen und bessere Grip-Verhältnisse herzustellen, was jedoch den Streckenbetreibern nicht gelang und so sah auch der Deutsche sich einer recht schwierigen Aufgabe gegen über gestellt.

Am Morgen kam der 25-Jährige noch recht gut mit dem restlichen Fahrerfeld mit. Schrötter zeigte sich immer wieder in den top-Platzierungen und beendete FP1 als Zehntschnellster. Zur zweiten Session hin wurde es deutlich wärmer und die besser werdenden Streckenverhältnisse halfen auf Schrötter schnellere Rundenzeiten aufzubringen. Doch auch die Moto2-Kontrahenten legten gehörig eine Schippe drauf und somit rutschte der Deutsche am Ende des Tages auf Platz 18 in der Gesamtwertung. 

“Wir sind eigentlich recht ordentlich in dieses Wochenende gestartet. Auf jeden Fall viel besser als vor zwei Wochen in Argentinien. Mit Rang zehn am Vormittag endete FP1 zudem ermutigend. Vor allem, weil nur ein, zwei Fahrer vor mir die Session mit dem harten Reifen zu Ende gefahren sind,” so Schrötter am Ende des Tages. 

“Alle anderen waren schon mit der weicheren Option unterwegs und diese bringt sicher bis zu eine Sekunde. Daher war ich im Grossen und Ganzen zufrieden. Das Nachmittagstraining verlief ebenso ganz gut. Wir waren in der Lage eine Sekunde zu finden. Doch die Konkurrenz hat natürlich auch in diesem Ausmass zugelegt. Mitunter spielten auch die verbesserten Streckenverhältnisse eine bedeutende Rolle. Hinsichtlich der knappen Rückstände stehen wir nicht schlecht da, während die Platzierung hingegen gar nicht gut ausschaut. Doch ich bin überzeugt, dass mit einer minimalen Verbesserung die Situation morgen ganz anders ausschauen wird. Das Gefühl mit dem Motorrad ist noch nicht perfekt. Daher müssen wir den Tag noch genauer analysieren und morgen gilt es dann wieder voll anzugreifen. Ich denke, dass im Qualifying einiges möglich ist.”

Text: Doreen Müller-Uhlig

Foto: Intact GP

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