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Texas GP: FIM MotoGP Stewards informieren über Schwere der Strafen in der Meisterschaft

Nach dem Start- und Strafenchaos beim großen Preis von Argentinien war die Rennleitung für ihre Entscheidung harter Kritik ausgesetzt gewesen! Nicht zuletzt in der Pressekonferenz Donnerstag vor dem Texas-Grand Prix stellten Pressevertreter den versammelten MotoGP-Top-Piloten die Frage ob es nicht an der Zeit wäre etwas in der Rennleitung zu ändern oder gar die Rennleitung selbst auszutauschen.

Heute klärten die FIM MotoGP Stewards noch einmal mit einer kurzen Information via motogp.com auf, wie sich die “Race Direction” zusammen setzt und welches Ergebnis die gestrige “Safety Commission” nach sich zog.

“Die MotoGP Rennleitung besteht aus einem Vertreter der FIM, einem Vertreter der IRTA und einem Vertreter der Dorna. Die Aufgabe der Rennleitung ist es, den sicheren, effizienten und termingerechten Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten. Die Rennleitung ist nicht beteiligt, wenn es darum geht, Fahrer wegen Regelverstößen zu bestrafen,” so die heutige Mitteilung. “Das für die Verhängung von Strafen zuständige Disziplinarorgan ist das FIM MotoGP Stewards-Gremium, das sich aus dem für die IRTA zuständigen Renndirektor und zwei von der FIM ernannten und vom ständigen Büro genehmigten FIM Stewards zusammensetzt,” hieß es weiter.

Auch für alle Teams und Fahrer beinhaltete die Mitteilung nochmals einen wichtigen Hinweis, denn ab diesem Grand Prix Wochenende verfolge man nun einen strengeren Ansatz, sollten die Vorschriften nicht eingehalten werden. Des Weiteren wurden die Teams und Fahrer daran erinnert, dass sie, wenn sie protestieren oder appellieren wollen, dies so schnell wie möglich den FIM MotoGP Stewards entweder über IRTA tun müssen oder die Rennleitung aufsuchen und mit einem FIM Steward sprechen müssen. MotoGP -Teams können dies auch tun, indem sie Rennleitung schriftlich kontaktieren. 

Viele der gestern in der Sicherheitskommission anwesenden Piloten sprachen sich ebenfalls für verschärfte Sanktionen aus, damit ist so schnell nicht wieder zu solchen Situationen wie in Argentinien kommt. Vor 14 Tagen war dabei nicht nur Repsol Honda Pilot Marc Marquez wegen seiner ungestümen Fahrweise ins Kreuzfeuer geraten, auch Johann Zarco (Monster Yamaha Tech3) zählte zu den Piloten die Kritik einstecken mussten. Anschließend ging es nicht nur in Fanforen und Social Media Kanälen heiß her, auch auf Twitter kam es zu dem ein oder anderen Schlagabtausch zwischen Piloten und Teammitgliedern.

Welche Strafe in welcher Situation man genau aussprechen wolle, wurde dabei nicht benannt. Es bleibt abzuwarten ob hierzu ein Strafenkatalog nachgereicht wird oder es eher zu Einzelfallentscheidungen kommt.

Text: Doreen Müller-Uhlig

Foto: motogp.com

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