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Teamportrait Kirst/Kirst: „Über die Familienkutsche zum Gespannsport“

Norbert und Sören Kirst sind ein weiteres Vater-Sohn-Duo in der Internationalen Sidecar Trophy. Im vergangenen Jahr legten die Gespannsport-Enthusiasten Platz 4 im Gesamtranking und werden auch in dieser Saison wieder einen festen Bestandteil bei den 600ern bilden.

Team: Kirst (F2 – Trophy 600)

Fahrer: Norbert Kirst, 51 Jahre aus Lutzhorn / Deutschland 
Beifahrer: Sören Kirst, 23 Jahre aus Lutzhorn / Deutschland

Womit war Eure erste Rennsporterfahrung und wie lange seid Ihr nun schon aktiv Rennsportler?
Norbert: „Insgesamt bin ich nun schon 16 Jahre aktiv im Rennsport unterwegs. 1998 nahm ich als Beifahrer bei einem Flugplatzrennen teil und wusste danach sofort, dass ich nie wieder Beifahrer sein möchte. Dem Können des Fahrers ausgeliefert zu sein, das war nichts für mich und so übernahm ich schließlich selbst das Steuer.“
Sören: „Das erste Mal saß ich 2007 im Beiwagen eines F3 Gespanns. Insgesamt ist dies nun zwar auch schon zehn Jahre her, aber erst seit den letzten paar Jahren fahre ich regelmäßig Rennen.“

Warum und wie seid Ihr denn zu den Seitenwagen gekommen?
Sören: „Ich bin schon als Kind mit meinem Vater zu den Rennen gefahren und wollte dann natürlich auch mal im Gespann mitfahren.“
Norbert: „Zunächst bin ich privat als Familienkutsche Gespann gefahren: ich habe mir 1988 ein Ural Gespann gekauft, um im Winter damit im Schnee rumzutoben. Zum Rennsport kam ich schließlich über einen Gespannhersteller aus Schleswig-Holstein. Dieser hatte uns zu Trainingsfahrten auf der Nordschleife (Nürburgring) eingeladen. Dort hatte mich der Virus gepackt. Damals war ich mit einem BMW K75 Gespann, welches Ich noch besitze, da.“

Was war bisher Euer größter Triumph?
Norbert: „Der zweite Platz bei der F3 Gespannmeisterschaft im Jahr 2008.“

Wenn Ihr Euch zurück erinnert, was würdet Ihr sagen war das spannendste Motorsport-Ereignis bisher?
Sören: „Der Kampf ums Podium in Oschersleben 2015 mit den Teams Wirth und Rösinger war für mich ziemlich spannend. Es gab sehr viele Überholmanöver, insbesondere zwischen uns und dem Team Wirth.“
Norbert:Für mich ist jedes Rennen vor dem Start das spannendste.“

Mit welchem Gespann (Typ, Motor,… ) geht Ihr 2017 an den Start?
Norbert: „Wir gehen jetzt ins sechste Jahr mit der selben LCR F2 Honda.“ 

Gibt es eine Strecke, die Dir/Euch nicht so liegt?
Norbert: „Nicht wirklich. Für mich hat jede Strecke so ihren Reiz.“
Sören:
„Vom Layout her mag ich den Red Bull Ring nicht so gerne, da es viele Geraden und nur wenige schöne Kurven gibt.“

Welche Stärken machen Dich und Deinen Fahrer/Beifahrer aus?
Norbert: „Das Hundertprozentige Vertrauen zueinander .“ 

Was können Eure Kontrahenten von Euch erwarten? Was sind Eure Ziele für 2017?
Sören: „Ein paar Videos von hoffentlich spannenden Zweikämpfen auf Youtube.“
Norbert: „Wir sind bereit!“

Ihr wollt wissen, wie es in der vergangenen Saison bei den Teams lief? 

Mehr zur Sidecar Trophy findet Ihr HIER.

Text und Fotos: Doreen Müller

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