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Suzuki- MotoGP-Test: Keine Rundenzeiten, aber wichtige Informationen

Das Suzuki-MotoGP-Testteam hat das dreitägige Testprogramm in Barcelona beendet.

Testfahrer Randy de Puniet wurde auf der Strecke unterstützt von Takuya Tsuda. Nach dem offiziellen Testteil zusammen mit den übrigen MotoGP-Fahrern stand auch ein Privattest auf dem Programm. Dort ging es darum, richtungsweisend für das Comeback 2015 zu arbeiten. Im Gepäck hatte Suzuki eine neue Motorspezifikation, elektronische Zündung und einige Chassis-Neuerungen.

Bei schwankenden Wetterbedingungen, aber durchschnittlich 25° Luft- und 35° Asphalttemperatur fuhr de Puniet am ersten Tag eine 1:43,683. An den drei Tagen absolvierte er 200 Runden auf dem 4,655km langen Circuit. Tsuda konzentrierte sich auf das Sammeln von Daten und komplettierte 103 Runden.

Randy de Puniet:
“Die letzte Zeit war nicht leicht. Wir hatten nach Sepang viele andere verregnete Testtage. Aber es war wichtig hier zu sein mit den anderen MotoGP-Fahrern, um unser Potential zu sehen. Wir müssen vor allem an der Elektronik weiterarbeiten, um unsere Performance zu verbessern. Wir haben viele unterschiedliche Elektronik-Mappings getestet, sowie die Motorenvarianten und Chassis. Mit einigen unserer Lösungen hatte ich ein besseres Gefühl und wir haben eine gute Richtung gefunden. Außerdem gibt es noch einige Testtage in diesem Jahr, an denen wir weitere Entwicklungen machen werden.”

Davide Brivio, Suzuki Testteam-Manager:
“In drei Tagen erwartet man immer sehr viel zu schaffen, aber am Ende ist es nie genug, besonders für uns, die wir im Entwicklungsstadium sind. Randy wollte alles zusammen ausprobieren und die wahre Performance sehen, doch das war unmöglich, auch wenn wir viele Dinge gefunden haben, die uns weiterbringen. Auch haben wir die Hilfe von Takuya Tsuda eingeholt, damit er mit an der Elektronik arbeiten kann. Alles in allem sind unsere Ingenieure zufrieden mit den Informationen, die wir erhalten haben. Sie haben, was die Entwicklung des Chassis, der Elektrik und den Motor angeht einige Richtungen aufgezeigt. Es war wichtig diese Informationen jetzt zu bekommen, damit wir bis zum nächsten Test arbeiten können. Wir freuen uns schon darauf. 

Satoru Terada, Suzuki-MotoGP-Director und Projektleiter:
“Wir hatten in den drei Tagen einen harten Job. Die Rundenzeiten waren nicht die erhofften, aber wir haben viele Lösungen gefunden und konnten mit vielen Informationen gutes Feedback an die Ingenieure liefern. Es gab Chassis-und Motorspezifikationen zu testen und für die Zukunft ist der Arbeitsweg klarer.”











Text: Dominik Lack , suzuki-racing.com

Fotos: suzuki-racing.com

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