Superstock1000 Lausitzring: Mike Jones´ Arbeit am Fahrstil

Für Mike Jones begann der erste Trainingstag am Lausitzring vielversprechend. Der Australier aus dem Aruba.it Junior Team begann den Tag als Zweitschnellster am Morgen. In der Addition der freien Trainings landete er mit einer Zeit von 1:39,596 auf Position vier der Zeitenliste. Auf die Spitze verliert Jones dabei nur 0,266 Sekunden. Dementsprechend zufrieden gab er sich im anschließenden Interview:

Mike, Du warst hier am ersten Tag in der Lausitz gut unterwegs. Wie hast Du den Tag erlebt?

Das erste Tag hier mit dem Aruba.it Junior Team war fantastisch. In beiden freien Trainings in den Top 5 zu sein ist sehr gut für mich und ich bin darüber sehr glücklich. Es ist das Ergebnis der Testarbeit, die wir geleistet haben. Wir haben keine Veränderungen am Bike gemacht und nur an meinem Fahrstil gearbeitet. Das Bike war genau das gleiche wie das, welches wir beim Test hatten. Das Basis-Setup ist recht gut und nun geht es nur darum, das meiste aus dem Motorrad und mir herauszuholen. Wir haben keinen wirklichen Plan für Veränderungen morgen.

In Australien habe ich mit meinem Riding Coach an meinem Fahrstil gearbeitet. Ich habe die Fahrweise verändert und nun fahre ich im Grunde so wie ich es gewohnt war. Anfang des Jahres haben wir einige Veränderungen vorgenommen, die nicht funktioniert haben. Nun fahre ich wieder wie ich es kenne.“

Was genau habt Ihr an Deinem Fahrstil verändert?

„Das ist schwierig zu erklären. Im Prinzip ist die größte Verbesserung, dass ich das Gewicht vom Lenker nehme. Ich hatte mich da immer sehr stark drauf gelehnt. Durch die Veränderung habe ich ein viel besseres Gefühl mit dem Bike und ich kann viel mehr damit anstellen als zuvor. Der nächste Schritt ist die Sitzposition. Früher habe ich ziemlich weit vorn auf dem Motorrad gesessen und nun bin ich etwas nach hinten gerutscht. Solche Dinge sind die absolute Grundlage des Motorradfahrens. Es geht bei uns darum, diese Grundlagen zu verstehen und das gesamte Potential auszuschöpfen. Ich fühle mich wohl auf dem Bike und wenn man sich wohl fühlt, kriegt man auch Vertrauen.“

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

 

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Kommentare (1)

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    Dominik

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    Aruba.it Ducati´s Mike Jones had a promising opening day at the Lausitzring. The Australian finished the day in fourth position setting a best lap of 1:39,596 in the afternoon session. Jones only lost 0,266 sec to the top of the time sheets. In an interview he shared his impressions on the day:

    Mike you made quite a good job on the first day here at the Lausitzring. What do you think about the free practices?

    „The first day here with the Aruba.it Junior Team was fantastic. To be inside the Top 5 in both of the free practice sessions is really good for me and i am really happy about it. It is the result of the work we did when we tested here. We made no changes to the bike and just worked on my riding. The bike was just the same as we had at the test. The base setup is quite good and now it is just a matter of getting the most out of my bike and myself. There is no real plan for making any changes to the bike for tomorrow.

    We were working alot on my riding together with my riding coach back in Australia. I was altering the way that i ride the bike. Actually it is more like how i used to ride. I made some changes to my riding at the beginning of the year and it has not really worked. So I have gone back to the way how I know to ride the bike. It worked for me in the past and it works for me now.“

    What exactly did you change on your riding style?

    „It is a little bit difficult to explain. Basically the biggest improvement is taking weight out of the handle bar. I was hanging onto the handle bars quite tight. This change has given me a much better feeling with the bike and let me do a lot more on it than before. The next step is the riding position. Before i was sitting a lot more forward on the bike and now I sit more back. Working with this is the fundamentals of riding a motorcycle. It´s just a matter of understanding the fundamentals and exploring them to the full potential. Now i am comfortable on the bike. When you feel comfortable you have confidence.“

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