Superstock1000 Imola: Puffe in den Punkten trotz Bremsproblemen

Der Schleizer Julian Puffe fuhr im italienischen Imola mit Rang 12 satt in die Punkte und ging zum Ende hin hohes Risiko ein, um trotz Schwierigkeiten mit der Bremswirkung seine Kontrahenten hinter sich zu lassen.

Julian Puffe:

“ Ich startete gut ins Rennwochenende in Imola, dafür dass ich im vergangenen Jahr hier richtig schlecht abgeschnitten habe. Die ersten beiden freien Trainings liefen richtig gut und ich fuhr 2 Sekunden schneller als im Vorjahr. Samstag im dritten freien Training steigerte ich mich nochmals, allerdings waren dort die Bedingungen besser als schließlich am Nachmittag, wo der Grip auf dem Asphalt nachließ. Außerderm wurde mir im Quali die schnellste Runde gestrichen, sodass ich nur auf Platz 22 landete. Das war ärgerlich, denn mein Ziel lautete mich in der Startaufstellung besser zu platzieren!“

„Der Sonntag stellte sich als äußerst schwierig heraus, da andauernd Rennen abgebrochen wurden und die Strecke verschmutzt war. Auch in unserem Rennen gab es 2 Abbrüche. Ich kam dann aber relativ gut weg vom Start und hielt meine Position. In der Anfangsphase merkte ich, dass die Bremswirkung nachließ und in Runde vier konnte ich meinen Bremshebel fast bis zum Lenker durchziehen! Ich probierte an meinem Lenker die Bremse nachzujustieren, aber ca 3 Runden vor Schluss lag ich hinter einer 5 Mann Gruppe und griff bei einem Überholvorgang voll ins Leere der Bremse. Zum Glück hatte ich das vorher schon ansatzweise bemerkt und konnte entsprechend reagieren. In den letzten zwei Runden justierte ich meinen Bremshebel auf vollen Anschlag, um genügend Bremswirkung zu bekommen. Ich ging ein hohes Risiko, um in meiner Gruppe Erster zu werden, was mir aber gelang! Nun bin ich natürlich zufrieden mit meinen weiteren 4 EM Punkten!“

Lob gab es auch vom Teammanager Michel Fabrizio, speziell für seine Rundenzeiten die Puffe im Rennen fuhr und durchaus für die Top 10 gereicht hätten und die Tatsache, dass er von Rang 22 gestartet und als 12 ins Ziel gekommen ist! Allerdings sieht auch er noch Verbesserungsbedarf im Qualifying und der damit verbundenen Startposition im Rennen!

Text: Sebastian Lack

Fotos: Dominik Lack

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