Superstock 1000 Lausitzring: Rinaldi siegt, drei Deutsche in den Punkten!

Michael Ruben Rinaldi gewann auf dem Lausitzring ein spannendes Superstock-Rennen. Der Italiener siegte nach einem kurzen, aber heftigen Kampf vor seinem Teamkollegen Mike Jones, der sein erstes Podium einfuhr. 

Den besten Start erwischte jedoch Polesetter Federico Sandi, der sich mit seiner BMW an die Spitze setzte. Max Scheib heftete sich an die Fersen des Italieners, konnte Platz zwei aber nicht lange für sich beanspruchen. Er crashte in der letzten Kurve. Von da an kontrollierte Sandi seinen Vorsprung und ging mit einer Lücke von knapp zwei Sekunden auf Michael Ruben Rinaldi und Toprak Razgatlioglu in die letzten Runden. 

Knapp anderthalb Sekunden vom Podium entfernt bewegte sich Mike Jones, der sich nach dem Start schnell auf Platz fünf wiederfand. Hinter dem Australier folgten Florian Marino und Roberto Tamburini. Dahinter balgte sich eine Dreiergruppe aus Guarnoni, Vitali und Mykhalchyk, aus der letzterer nach einem Sturz ausschied.

Turbulent gestaltete sich die vorletzte Runde im Kampf um den Sieg. Rinaldi und Razgatlioglu kämpften sich an Sandi heran. In einem gewagten Manöver bremsten sich dann beide gleichzeitig am Führenden vorbei. Dabei beförderten sie Sandi in eine Umlaufbahn. Eine Kurve später verlor Razgatlioglu die Nerven und stürzte über das Hinterrad. Dadurch war der Weg für Rinaldi frei, der das Rennen vor Mike Jones gewann. Im Kampf um Platz drei setzte sich Tamburini durch.

Julian Puffe kämpfte munter um die Top 10 und fuhr am Ende mit Platz neun sein bestes Saisonergebnis ein. Auch die Performance von Marvin Fritz vor dem Heimpublikum war ordentlich. Der Yamaha-Pilot legte gut los, fiel nach einem Fehler aber zurück und kam als Zehnter ins Ziel. Toni Finsterbusch fuhr als 13. ebenfalls in die Punkte. Marc Moser wurde 19.

Die Ergebnisse können HIER eingesehen werden.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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