Superstock 1000 Lausitzring: Fritz „Lederkombi voller Reifenspuren“

Marvin Fritz machte beim Superstock 1000-Rennen auf dem Lausitzring seinen Fans Mut. Der Yamaha-Pilot startete von Platz elf aus und kämpfte munter um mittlere Top 10-Positionen. Nachdem er aufgrund eines Remplers zurückgefallen war, kam er als Zehnter ins Ziel.

„Ich hatte im Rennen einen richtig guten Start. Wir hatten im Qualifying ein bisschen was verändert und das hat so gut funktioniert, dass ich mich zum ersten Mal dieses Jahr wieder richtig gut auf dem Bike gefühlt habe. Ich bin als Elfter gestartet und dann als Achter zurück aus der ersten Runde gekommen. In der zweiten Runde bin ich dann an Vitali mit der Werksaprilia und in der dritten Runde an Tamburini vorbeigekommen. Mit Mike Jones und Marino zusammen konnte ich dann gleich einen Abstand herausfahren. In der siebten oder achten Runde musste ich das Tempo ein bisschen raus nehmen, weil der Hinterreifen nachgelassen hat. Dadurch sind die anderen wieder ein bisschen näher gekommen.

Ich konnte aber auch da noch eine gute Pace fahren. In der neunten Runde ist mir beim Anbremsen an der Gegengerade Marco Faccani hinten reingefahren und hätte mich fast abgeschossen. Meine Lederkombi ist links auch voller Reifenspuren. Dadurch mussten wir beide ins Kiesbett, aber ich natürlich weiter, weil er mich als Anlieger benutzt hat. Als wir beide aus der Sache raus waren, lag ich auf Platz 15. Ich konnte mir zwar noch einige Fahrer schnappen und Zehnter werden, aber das ist natürlich ärgerlich. Ich war zu dem Zeitpunkt des Ausritts Sechster und durch die Ausfälle wäre Top 5 möglich gewesen. Aber so haben wir zumindest Punkte geholt und die Leute haben gesehen, dass wir da vorne mitfahren können. Das ist für mich das wichtigste.“

 

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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