Supersport300: Unsere Vorsaisonfragen an…Gabriel Noderer!

Wir nutzen die Winterpause, um uns mit einigen Piloten über ihre neue Saison zu unterhalten. Heute sprechen wir mit Gabriel Noderer, der in diesem Jahr für das Maranga Racing Team in der Supersport300 WM an den Start geht!Gabriel, wie bereitest du dich auf deine erste Saison in der Supersport300 WM vor?

Natürlich gehe ich ins Fitnessstudio, wo ich verschiedene Konditions-, Kraft- und Stretchingeinheiten absolviere. Außerdem wollen wir uns jetzt ein Pitbike kaufen, mit dem ich mehr Kurvenspeed fahren trainiere. Ich muss nämlich fürs neue Motorrad lernen, runder zu fahren und die komplette Strecke auszunutzen. Mit meinem Mechaniker aus der letzten Saison, der in dieser Saison u.a. als Riding Coach fungieren wird, will ich zudem noch viel Enduro fahren!

Welche Veränderungen gibt es für dich?

Veränderungen gibt es für mich viele! Ich bin zum ersten Mal in einem anderen Team, zudem noch in einem italienischen, wo ich mich mit meinen Mechanikern hauptsächlich in Englisch unterhalten muss. Es ist meine erste Saison in einer Weltmeisterschaft und ich bin der einzige Deutsche, da lastet zusätzlich natürlich auch ein gewisser Druck auf mir, aber ich denke das bekommen wir hin!

Auf welches Motorsport Ereignis freust du dich dieses Jahr besonders? Und warum?

Ich freue mich aufjedenfall wieder auf den Lausitzring. Es ist mein Heimrennen und viele meiner Freunde werden wieder mit dabei sein. Außerdem bin ich auf Portimao gespannt, denn da war ich noch nie. Generell freue ich mich aber auf jedes Rennen und ich hab auch schon wieder richtig Bock drauf Motorradrennen zu fahren. Die Winterpause ist einfach viel zu lang!

Wer wird in diesem Jahr dein schwerster Konkurrent sein?

In erster Linie möchte ich natürlich meinen Teamkollegen schlagen, allerdings will ich mich noch an dem dritten Honda Fahrer Mika Perez orientieren, da er im letzten Jahr den EJC gewann. Aber es ist schwer zu sagen, da ich gegen die meisten Piloten noch nicht gefahren bin, die Meisterschaft neu ist und auch keiner weiß wie die Kräfteverhältnisse der einzelnen Fabrikate sich verhalten.

Was sind deine Ziele für diese Saison?

Mein Ziel ist es aufjedenfall, mich immer kontinuierlich zu steigern und zu verbessern. Ich muss meinen Fahrstil umstellen und vieles neu erlernen. Ich will so viele Punkte wie möglich holen, wobei es schwer ist genaue Platzierungen zu nennen, da wie gesagt alles neu ist in dieser Meisterschaft.

Text: Sebastian Lack

Fotos: Dominik Lack

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