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Supersport300: Präsentation von „Team Freudenberg“ auf der Sachsenkrad!

An diesem Wochenende öffnete in Dresden die Messe „Sachsenkrad“ ihr Tore und läutete somit die Motorradsaison 2018 ein! Eine gute Möglichkeit für das Team Freudenberg, welches in Bischofswerde ansässig ist, sich mit seinen drei deutschen Piloten Jan-Ole Jähnig, Max Kappler und Luca Grünwald zu präsentieren. Racetrack-News war dabei und hat sich die drei für ein Interview geschnappt.

Die Saison 2018 steht in den Startlöchern. Was sagt ihr zu eurer Chance in der Supersport300 WM eine komplette Saison absolvieren zu können?

Luca:

Die Chance ist cool, denn es ist eine neue Klasse und die Hersteller sind dort sehr interessiert und engagiert. Man kann sich super präsentieren und ich denke in Kombination mit dem Freudenberg Team, sowie KTM als Hersteller haben wir technisch gute Voraussetzungen. Ich freue mich riesig darauf dort anzugreifen.

Max:

Ich finde die Klasse hat eine riesen Zukunft vor sich und man hat in der Premierensaison gesehen wie spannend die Rennen sind. Es wird bis zur letzten Kurve teilweise mit 15 Piloten um den Sieg gekämpft. Ich denke ebenfalls, dass wir mit dem Team Freudenberg und der KTM gut aufgestellt sein werden.

Jan-Ole:

Von meiner Seite her kann ich mich Max und Luca nur anschließen. Allerdings ist es nicht nur das Materielle, sondern auch die Verständigung zwischen Mechaniker und Teamchef welche perfekt ist. Alle verstehen sich gut. Es ist eine tolle Gelegenheit sich in der WM zu präsentieren!

Nun wird es in diesem Jahr kein Rennen auf dem Lausitzring geben. Hat man euch somit einen Heimvorteil genommen?

Luca:

Es ist sicherlich sehr schade, gerade auch für Partner, Sponsoren und Fans die sich das Ganze mal live an der Strecke anschauen wollen. Somit wird es schwieriger die Leute an die Strecke zu bekommen, da das nächstmögliche Rennen weiter weg ist. Es war kein schlechtes Event am Lausitzring.

Max:

Mega schade, dass der einzige deutsche Lauf in der Superbike WM weggefallen ist. Letztes Jahr war das Event richtig gut, aber vielleicht haben wir ja 2019 die Chance wieder in Deutschland zu fahren!

Jan-Ole:

Ich finde es auch richtig blöd, zumal in Deutschland mit BMW einer der größten Motorradhersteller seinen Sitz hat!

Ihr werdet in der Weltmeisterschaft auf neue Rennstrecken stoßen. Auf welche freut ihr euch besonders?

Jan-Ole:

Hmmm da muss ich überlegen. Also ich muss sagen letztes Jahr im Northern Europe Cup hat mir Donington gut gefallen, vor allem mit der Park Landschaft außen herum.

Max:

Es gibt einige tolle Rennstrecken in dieser Saison. Vor allem aber bin ich gespannt darauf, wie sich Aragon und Portimao mit der 300er fahren lassen.

Luca:

3-4 Rennstrecken kenne ich noch nicht, dort wird es darum gehen diese möglichst schnell zu lernen. Ich denke Donington oder Portimao sind interessante Rennstrecken!

Wie sehen eure Trainingspläne bis zum Saisonauftakt in Aragon aus?

Luca:

Ich sehe zu so viel es geht auf dem Bike zu sitzen wie z.B. beim Supermoto oder Motocross. Ansonsten einfach normales Grund und Ausdauertraining. Außerdem gucke ich dass ich nicht schwerer werde und so leicht wie möglich bleibe, da das Gewicht in der Klasse durchaus eine Rolle spielt.

Max:

Ich fahre Mitte Februar eine Woche nach Spanien zu einer Rennschule, wo ich schon die ganzen letzten Jahre über gewesen bin. Dort wird die Woche hart trainiert, aber es ist aufjedenfall immer eine gute zusätzliche Vorbereitung.

Jan-Ole:

Bei mir ist es ähnlich. An erster Stelle steht natürlich die Fitness, allerdings nicht nur konditionell sondern auch im Kopf! Es muss alles passen, weil es ja immer ziemlich harte Kämpfe sind und man sich auf verschiedene Situationen gleichzeitig vorbereiten muss. Ende Februar/Anfang März geht es dann mit ersten Tests auf der KTM los.

Was sind eure Ziele für die Saison 2018?

Luca:

Natürlich soweit wie möglich vorne ankommen! Ich denke realistisch sind konstante Top Ten Plätze, aber das kann ich erst sagen wenn ich das Motorrad mal gefahren bin. Wichtig wird die Konstanz sein, da es nicht soo viele Rennen sind und somit ein Ausfall umso schwerer wiegen würde.

Max:

Wir müssen ab der ersten Veranstaltung voll dabei sein und vom ganzen Paket her denke ich mindestens in die Top15 fahren, wenn nicht sogar in die Top10. Je nach dem wie die Konkurrenz ist sollten wir auch weiter vorne landen. Ich denke vor allem sind wir als Team gut aufgestellt und können uns auch untereinander helfen.

Jan-Ole:

Mein Ziel ist es erstmal Punkte zu sammeln, natürlich auch Top Ten Ergebnisse. Dies sollte mit dem Team und dem Motorrad möglich sein, sodass es quasi nur noch an uns liegt.

Text: Sebastian Lack

Fotos: Dominik Lack

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