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Supermono-Finale in Assen: Ein Knaller zum Abschluss

Der TT Circuit in Assen war Gastgeber des Supermono-Finales 2014. Die drei Tage über boten die Fahrerinnen und Fahrer aus ganz Europa Spannung und Rennatmosphäre pur im Ambiente des Traditionskurses. Bemerkenswert war wieder die unglaubliche Vielfalt im Starterfeld. So waren auf Moto3, Minimonos, Protoypen und Kleinherstellern Starter von 19-60 Jahren unterwegs.


Im Qualifying-Betrieb zeigte sich Assen jedoch bereits von einer anderen Seite. In der zweiten Session entschied die Rennleitung, wegen eines Regenschauers eine kurze Unterbrechung einzulegen. Das Ausfahren der Startpositionen war an diesem Wochenende besonders wichtig, gab es doch mit Mike Velthuizen, Lukas Wimmer und Jerry van de Bunt noch drei Anwärter auf den Europameistertitel. Besonders Wimmer hatte jedoch mit der Technik zu kämpfen. Im ersten Qualifying hatte der Österreicher einen Getriebeschaden, konnte nach einem Motorenwechsel der Krämer-Truppe jedoch noch Startplatz 4 retten. Auf der Poleposition setzte sich Mike Velthuizen mit einer 1:48,419 vor dem niederländischen Moto3-Meister Ernst Dubbink durch. Manni Kehrmann startete von Platz sechs aus.


Rennen 1:
Im Rennen zeigte sich einmal mehr das hohe Leistungsniveau der Fahrer. Während auf Position eins Mike Velthuizen mit 1:47er Rundenzeiten einen sicheren Sieg einfuhr, wurde es rund zwei Sekunden dahinter enger. Lukas Wimmer erkämpfte sich den zweiten Platz vor Ricardo van Duijn, der sich nach einem Duell gegen Manni Kehrmann durchsetzte. ESA-Mitfavorit Jerry van de Bunt hatte weniger Glück. Nachdem Streckenposten bei dem Niederländer ein Ölleck festgestellt hatten, musste er eine Blitzreparatur vornehmen lassen und aus der Boxengasse starten. Am Ende wurde er als Letzter gewertet und bekam noch drei Punkte.

Rennen 2:
Im zweiten Lauf machte es van de Bunt besser. Nachdem sich der 22-Jährige an die Spitze gekämpft hatte, lieferte er sich einen harten Zweikampf mit Manni Kehrmann, der am Schluss, wie bereits im ersten Lauf das Nachsehen hatte. Die beiden trennten im Ziel nur 0,766 Sekunden. Rund sieben Sekunden dahinter kam Mike Velthuizen als Dritter an. Er krönte sich damit trotz des Triumphs von van de Bunt das dritte Mal zum Supermono-Europameister. Ricardo van Duijn erlebte im zweiten Lauf, dass Glück und Pech im Motorsport dicht beieinander liegen. Der Dritte aus dem ersten Rennen schied nach 5 der 12 Runden aus. Hinter Velthuizen standen in der ESA/ FIM-Wertung van de Bunt und Newcomer Lukas Wimmer auf dem Jahrespodest.

In der GSA-Wertung stand bereits nach Rennen 1 Manni Kehrmann als Gesamtsieger fest. Gesamtzweiter wurde dort Frank Brüntrup vor Michael Campen.














Text: Dominik Lack (GSA Press)

Fotos: Jürgen Strohmann, GSA




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