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Supermono: Dustin Gerken 2016 mit Krämer Motorcycles

Dustin Gerken wird im nächsten Jahr die HKR-Evo2 fahren. Die Siegermaschine der Supermono-Europameisterschaft aus dem Hause Krämer war dieses Jahr die unschlagbare Nummer eins. Gerken bestreitet in diesem Jahr seine erste Mono-Saison. Unterwegs ist er bis zum letzten Rennen in Assen (10.-11.Oktober) mit einer KTM RC390 des STR Racing Teams.



In diesem Jahr konnte er bereits beim Auftakt in Croix Mitte April einen Europameisterschaftspunkt holen. Beim nachfolgenden Lauf in Zolder gab es dann ein Startverbot, da er mit damals 14 Jahren noch zu jung war. Währenddessen hat Lukas Wimmer mit der HKR jedes Rennen dominiert, weshalb die Entscheidung für einen Wechsel 2016 nicht schwer fiel.

„Also erstmal wollte ich mich nochmal bei Jürgen Strohmann und seinem Rennteam STR Racing bedanken, der mich ganz toll in diese Rennserie gebracht hat und mit mir eine super Grundausbildung gemacht hat. Auch denke ich, dass der Wechsel von STR Racing zu Krämer Motorcycles enorm wichtig ist, um meine Fahrerausbildung weiter auszubauen, da ich Markus Krämer und Lukas Wimmer an meiner Seite habe. Außerdem bin ich von der HKR EVO2 überzeugt, dass es mich in meiner Fahrerausbildung fördern und weiter nach vorne bringen wird. Ich denke auch, dass ich dann mit dem Krämer Motorcycles Team und meinen Eltern ein sehr erfahrenes Motorsport Team und ein sehr gutes Umfeld haben werde. Meine ersten Testfahrten werden in 3 Wochen anlaufen.

Anschließend will ich noch sagen, dass ich mich auf die nächste Season freue und ich denke, dass der Umstieg nicht so einfach sein wird, da die HKR EVO2 75 PS hat und sich außerdem anders fahren wird als die KTM RC390, mit welcher ich das letze Rennen in Assen fahren werde.“

Markus Krämer, Konstrukteur und Teamchef zeigt sich erfreut über die neuen Aussichten für das kommende Jahr, mahnt aber dennoch, dass man realistisch bleiben soll.

„Dustin fängt ja grade erst an, man sollte also nicht erwarten, dass er gleich im ersten Jahr mit uns um Top 5-Plätze fährt. Das erste Jahr ist immer ein Lehrjahr, da darf man sich nicht so viel Druck machen. Er ist ja schließlich auch noch jung. Ich denke aber, dass wir den Dustin so in drei Jahren auch ganz oben sehen können.“



Text und Interview: Dominik Lack
Foto: Dustin Gerken GP

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