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Supermono-Cup in Oschersleben: Spannender Rennsport


Nachdem im letzten Jahr an gleicher Stelle das 25. Jubiläum gefeiert wurde, ging es für Supermonos vom 20.-24. August wieder in die etropolis Motorsport Arena Oschersleben. Den 17.500 Fans wurde neben der Langstrecken-WM auch bei Lauf 7 und 8 der German Supermonos zusammen mit dem FIM Europe Supermono Cup Rennsport vom Feinsten geboten. Dementsprechend groß war das Medieninteresse.

Das Starterfeld der Supermonos war diesmal nicht nur von der Maschinenvielfalt – Moto3, Minimonos, Prototypen und Kleinhersteller – sondern auch vom Fahreralter her bunt gemischt. Es waren Fahrerinnen und Fahrer von 15-60 Jahren am Start. Beide Rennen sorgten für erhebliche Spannung, auch wenn der ersehnte Zweikampf zwischen Leader Mike Velthuizen und Lukas Wimmer schon nach dem Qualifying unwahrscheinlich war. Wimmer blieb aufgrund technischer Probleme nur die letzte Startreihe.

Rennen 1 (12 Runden):
Der erste Lauf hatte es in sich. A n der Spitze bildete sich ein Viererzug aus Velthuizen, Jerry van de Bunt, Jocelyn Henry und Ernst Dubbink. Henry war es auch, der trotz seines Ausfalls zur Rennmitte mit 1:35,487 die schnellste Rennrunde fuhr. Manfred „Manni“ Kehrmann konnte in den Kampf um den Sieg nicht mehr eingreifen. Er landete mit seiner BMW Pami auf dem vierten Rang. Dieser sicherte ihm dennoch den Sieg in der GSAWertung vor Frank Brüntrup und Michael Campen.

Nach einer starken Schlussphase, in der er sich einen Vorsprung von 3,761 Sekunden herausfuhr, kam Van de Bunt auf der Rotax 450 als Erster über den Zielstrich vor Velthuizen und Dubbink auf der Moto3.
Auch im Mittelfeld wurde die 12 Runden über hart gekämpft. So mischte Marjorie Herve Feld lange auf, bis sie in der Hasseröder Kurve ausrutschte und das Rennen nach neun Runden beenden musste. Tim Holtz, der mit 15 Jahren jüngste Pilot im Feld, sicherte sich bei seinem Debüt als Gast der Supermonos den fünften Platz vor dem Londoner Perry Goldstein.

Rennen 2 (12 Runden):
Im zweiten Rennen ging Jerry van de Bunt gehandicapt an den Start, da er im ersten Lauf der A uslaufrunde mit Frank Brüntrup kollidiert war und ihm die Prellungen noch zu schaffen
machten. Den besten Start erwischte wieder Mike Velthuizen, der jedoch vom Technikteufel
heimgesucht wurde und wegen Wassermangel im Motor auf einen 22. Platz rollte. An die Spitze des Feldes setzte sich bereits in der zweiten Runde Moto3-Pilot Ernst Dubbink, der sich im Ziel einen Vorsprung von knapp zwanzig Sekunden herausgefahren hatte und gewann. Hinter ihm entbrannte ein beinharter Dreikampf, den am Ende Manni Kehrmann vor van de Bunt und Brian Slooten für sich entscheiden konnte. Kehrmann machte in der GSA somit einen Doppelsieg perfekt. Lukas Wimmer machte derweil einen großen Sprung. Der 21-Jährige aus Österreich arbeitete sich durch das Feld und landete auf Platz 5, was ihm noch 6 Punkte in der Europa Meisterschaft einbrachte.






















Text und Fotos: Dominik Lack




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