Superbike WM TT Circuit Assen 2014 Vorschau

Dieses Jahr legen die Fahrer der Superbike WM auch in Assen wieder los. Seit nun mehr als 20 Jahren fahren die Maschinen der Superbike WM hier. Dabei hat sich im Laufe der Jahre einiges an der Strecke geändert. Die letzte Erneuerung wurde 2010 durchgeführt. Hier wurde die Strecke von 4,555km auf 4,542km verkürzt. Durch ihre charakterisierenden Kurven, 11 Rechte und 6 Linke, begeistert sie immer wieder Amateur- sowie Profifahrer. 



Erst letztes Jahr stellte Eugene Laverty aus Irland, damals im Team Aprilia Racing Team, dieses Jahr beim Voltcom Crescent Suzuki Team, einen neuen Rundenrekord in der Superbike Liga auf und zwar von 1:36,085.

Der TT Circuit Assen besitzt eine lange Geschichte. Es ist die Kathedrale des Motorsports und feiert dieses Jahr nun sein 78. Bestehen. Die Strecke fordert einiges an Können ab. Schon die erste Linkskurve stellt den Fahrer auf eine Probe. Durch die fast 360° große Kurve den Speed frühzeitig wieder aufzunehmen und somit Sekunden zu gewinnen, ist nicht einfach. Die darauffolgenden Passagen fließen sehr gut und es kann viel Speed aufgenommen werden. Letztendlich stellt die letzte Schikane, knapp vor Start/Ziel, den Fahrern die größte Herausforderung dar. Hier werden zum Teil die letzten Überholmanöver durchgenommen, sodass es heißt Friss oder Stirb. 

Zum Start ins Rennwochenende gab es eine kleine DJ Übung mit einigen Rennfahrern und dem Profi DJ Jeroen Post. Danach standen die Rennfahrer dem Moderator zu einem Interview zur Verfügung. Als Höhepunkt gaben sie auch noch dem Publikum Autogramme. 

Momentan liegt Tom Sykes an erster Stelle. Nachdem er letztes Jahr in Assen den ersten und zweiten Platz geholt hat, stehen seine Chancen nicht schlecht für die beiden kommenden Rennen. Eugene Laverty ging bei den ersten Rennen der Saison leer aus. Sein Ausgangspunkt bringt Hoffnungen auf eine Platzierung im kommenden Rennen, da er letztes Jahr den ersten und vierten Platz eingefahren hatte. Sein Teamkollege und Tabellen Fünfter Jonathan Rea lässt auch auf eine Platzierung versprechen. Er fuhr letzte Jahr auf den zweiten und vierten Platz. Es wird ein spannendes Rennen und verspricht Adrenalin pur.

Zu Sehen gibt es die Superbike WM auf Eurosport am Sonntag live um 10:30 Uhr und um 13:00 Uhr.








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