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Superbike-WM in Jerez: Aprilias dominieren beide Läufe

Bei der Superbike-WM in Jerez waren anders, als dies nach dem Training zu erwarten war, die beiden Werksaprilias das Maß aller Dinge. Marco Melandri, der in beiden Rennen den Sieg davontrug, verfolgte in den Durchgängen jeweils die gleiche Strategie, hielt sich anfangs zurück, um dann am Ende das Tempo anzuziehen.


Rennen 1:
Der Start im ersten Rennen gelang vor allem Alex Lowes besonders gut. Der Rookie hatte vor dem Lauf angekündigt, gern als Führender aus der ersten Runde zu kommen. Er kam schnell vor auf Platz 2, rutschte allerdings in Runde 14 aus. An der Spitze lieferten sich in den ersten Minuten Polesetter Loris Baz und Sylvain Guintoli ein Duell. Dahinter folgten zunächst im Paarlauf die beiden Ducatis von Davide Giugliano und Chaz Davies. Giugliano stürzte in Runde 12 in Turn 1, wo es später auch Lowes erwischen sollte.

Weltmeister Tom Sykes hatte ein hartes Rennen zu absolvieren. Der Kawasaki-Pilot hatte nach dem Start mit der Gangschaltung zu kämpfen und musste sich danach mühselig nach vorn arbeiten. Nach einem Verbremser auf der Gegengeraden wurde er Fünfter. Teamkollege Baz nahm derweil ebenfalls am Sturzreigen Teil und ließ die Aprilias an der Spitze allein. Nachdem Melandri die Führung übernommen hatte, war der Sieg vor Guintoli und Davies in trockenen Tüchern.

Um Platz 8 entbrannte ein unterhaltsamer Dreikampf zwischen Toni Elias, Sylvain Barrier und David Salom, bei dem Salom als bester Evo-Pilot als Sieger hervorging.

Rennen 2:
Das zweite Rennen lief zumindest für Tom Sykes um einiges besser. Der Brite legte einen guten Start hin und hielt sich in der Anfangsphase auf dem zweiten Rang hinter einem bärenstarken Sylvain Guintoli. Dahinter entbrannte ein unterhaltsamer Kampf zwischen Melandri, Davies und Loris Baz. Davide Giugliano fiel zum zweiten Mal an diesem aus, nachdem er mit technischen Problemen ins Kiesbett gefahren war.

Marco Melandri machte es wie in Lauf 1 und knöpfte sich seine Konkurrenten der Reihe nach vor. Der Italiener ging erst an Sykes vorbei und schnappte sich wenig später erneut seinen Teamkollegen. Er gewann schlussendlich das Rennen vor Guintoli, Sykes und einem glücklichen Chaz Davies, der sich noch Jonathan Rea vom Leib halten konnte.






Text: Dominik Lack

Fotos: worldsbk.com







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