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Superbike in Imola: Lauf 1 – Englisches Triple


Die Sonne strahlte vom Himmel, als in Imola um 10:30 das erste Superbike-Rennen gestartet wurde. Als die Ampeln ausgingen, kam Polesetter Jonathan Rea am besten weg. Der Brite preschte auf seiner Pata Honda voraus und erarbeitete sich sukzessive einen Vorsprung, den auch niemand mehr aufholen konnte.

Im Ziel strahlte er über seinen zweiten Saisonsieg nach Assen und kann sehr gut gelaunt auf das zweite Rennen schauen. 4,511 Sekunden dahinter kam Chaz Davies an, der sich bereits nach der zweiten Runde an den beiden Werksaprilias vorbei auf Rang 2 schieben konnte. Er führte eine Vierergruppe an, die desweiteren aus Tom Sykes (3.), Loris Baz und Sylvain Guintoli bestand. Im Versuch das Tempo mitzugehen, unterlief letzterem jedoch ein Fehler, der ihm mühsame Arbeit bescherte. Guintoli musste sich nach einem kleinen Ausritt neben die Strecke wieder nach vorn kämpfen. In die entgegengesetzte Richtung ging es für Marco Melandri. Er fand sich am Ende auf Rang 6 vor Eugene Laverty wieder.

Ebenfalls eine Aufholjagd musste Lokalmatador Davide Giugliano vollziehen. Der Römer trieb seine Ducati dabei stark bis an die Grenze und hatte in Runde 12 sein Limit überstritten. Die Folge: Sturz in Kurve 18. Ein weiterer Fahrer, der sich vor seinem Heimpublikum im Kiesbett wiederfand, war Wildcard-Pilot Ivan Goi. Er stürzte bereits in Runde 1. Mit technischen Problemen schied hingegen Niccolo Canepa aus. Der Evo-Ducati-Fahrer hatte sich nach dem vielversprechenden Qualifikationsergebnis (Platz 9) wesentlich mehr versprochen. Für sein Althea-Racing-Team geht es nun darum, für den zweiten Lauf um 13:10 den Fehler ausfindig zu machen und eine Wiederholung zu verhindern.





Text: Dominik Lack

Foto: Mario Böttger

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