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Jerez-GP Intact GP: Sturz lässt Folger unbeeindruckt, Cortese hofft auf Samstag

Moto2 Freitag_41

Intact GP Pilot Jonas Folger war im zweiten freien Training der Moto2 heute der Schnellste. Der Bayer zog in den letzten Minuten an Tom Lüthi vorbei. Auch ein kleiner Ausrutscher zum Schluss hinderte Folger nicht daran, mit 1:42,667 sec die Führung zu übernehmen. In den kombinierten Zeitenliste reichte dies jedoch nicht um an Takaaki Nakagami vorbeizugehen.

„Ich bin sehr zufrieden es weil ein schwieriger Anfang weil wir lange auf einem harten Reifen unterwegs waren,“ schildert Jonas Folger die ersten Trainingsrunden auf dem spanischen Circuit aus seiner Sicht. Den kleinen Sturz in der zweiten freien Trainingssitzung hat der Intact GP Pilot ebenfalls gut weggesteckt. „Der Reifen hatte soviel verändert von der Balance her, dort habe ich erstmal einen Moment gebraucht. Wir hatten dann nicht mehr soviel Zeit gehabt, damit wir eine richtige Änderung. Wir haben die Federkernspannung härter gemacht, was nicht schlecht war aber leider auch noch nicht die ganz richtige Lösung für heute war. Das hat dann zu meinem Sturz geführt. Aber wir wissen in welche Richtung wir nun gehen müssen,“ so der Deutsche weiter.

Jonas Folger liegt die Strecke in Jerez de la Frontera, bereits in der Vergangenheit konnte der Mühldorfer hier gute Ergebnisse erzielen. „Die Strecke liegt mir schon immer. Das muss ich natürlich ausnutzen. Austin war genau das Gegenteil, da hab ich mich sehr schwer getan, aber wir konnten trotzdem einen fünften Platz herausholen.“ Demzufolge sind die Erwartungen bei Folger für das Wochenende höher gesteckt und die Richtung in die es im morgigen Qualifying gehen soll, ist klar die Führung.

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Für Teamkollege Sandro Cortese lief der erste Trainingstag nicht ganz so zufriedenstellend. Zwar lag der Berkheimer kurze Zeit im FP2 vor seinem Teamkollegen, die Session schloß Cortese am Ende des Tages jedoch hinter Folger auf Rang 10 ab. Dabei lief es an und für sich normal für den 26-jährigen. „Wir haben ein paar schnelle Runden gedreht. Für ganz vorne hat mir jedoch noch eine schnelle Runde gefehlt. Jonas war ganz klar vorn heute aber auf den Zweiten fehlen mir 0,2 sec und das ist eigentlich ganz okay,“ so Cortese. „Und trotzdem bin ich nicht ganz zufrieden, weil mit den neuen Reifen habe ich nicht das raus holen können was ich gebraucht habe. Wir werden das heute noch analysieren und schauen das es morgen besser läuft.“ Der Grip auf der Strecke stellte auch Cortese vor eine härtere Aufgabe. „Der Grip ist ganz unterschiedlich, mit dem harten Reifen ist er okay mit dem anderen reifen war es viel zu viel. Eigentlich kann man nicht genug Grip haben aber wenn es auf einmal soviel hat, das man reduzieren muss um damit klarzukommen, da haben wir schon noch eine Menge Arbeit vor uns.“

Text: Doreen Müller

Fotos: Tobias Linke

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