STK1000 Portimao: Reiti “die Anderen waren heute schneller”

Markus Reiterberger holte beim Superstock 1000-Rennen von Portimao den dritten Platz. Das Rennwochenende verlief für den Titelanwärter nicht ganz wie gewollt.

Schon in den freien Trainings fehlten “Reiti”, der sonst selbst die Messlatte bei den Superstocks darstellt, ein Paar letzte Zehntelsekunden. Zwar sprang im Qualifying der zweite Rang heraus, doch die Ansage des Bayern am Samstagabend beinhaltete lediglich den Kampf um das Podium – Eine realistische Einschätzung, wie sich am Sonntag zeigen sollte. 

Reiterberger hatte den mit Abstand besten Start und führte das Feld durch die ersten Runden. Dann jedoch begannen die Probleme und er musste sowohl Federico Sandi, als auch Robert Tamburini ziehen lassen. Letzterer ist nun der Hauptverfolger in der Meisterschaft. Der Blick nach hinten zeigte zumindest eine beruhigende Situation: Maximilian Scheib, der bis Portimao Gesamtrang zwei inne hatte, fuhr nur um Platz fünf. 

Zwei Runden vor Schluss fasste sich Reiterberger ein Herz und zog an Florian Marino vorbei, der ihn zwischenzeitlich überholt hatte. Als Dritter holte der Deutsche schließlich wichtige Punkte:

“Wir haben das Wochenende leider nicht so gut gestartet wie sonst. Ich hatte mit dem Bike nicht so ein gutes Gefühl, wie ich es sonst kenne. Trotzdem haben wir gestern große Fortschritte gemacht und dann heute im WarmUp wieder. Leider hat es im Rennen nicht gereicht, denn ab der Rennmitte konnte ich vorn nicht mehr mitgehen. Die Anderen waren heute einfach schneller und ich hatte Probleme mit dem Hinterreifen. Zum Glück haben wir mit dem Podium einige Punkte mitgenommen. Danke an mein Team. Wir versuchen es in Frankreich wieder.”

 

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

 

Tags:, ,

Trackback von deiner Website.

Kommentieren