STK1000 Magny-Cours: Weißer Rauch signalisiert neuen Europameister!

Es ist vollbracht! Markus Reiterberger fährt mit seinem alpha Racing-Van-Zon Team in Magny-Cours seinen ersten internationalen Titel ein und ließ es in der Auslaufrunde Runde ordentlich qualmen!

Der Bayer lag vom Start weg auf dem 3.Platz und ließ es zu Beginn erstmal ruhiger angehen, da sein Markenkollege Delbianco doch etwas wild nach vorne preschte. Als sich die Lage beruhigt hatte, konnte Reiterberger wieder Boden auf den Althea Piloten gut machen und ging in Runde 5 am Italiener vorbei auf Rang 2. Allerdings folgte dem Deutschen im Schlepptau sein ärgster Konkurrent Roberto Tamburini, welcher in Runde 10 ebenfalls Delbianco schnappte. So wurde es zum Ende des Rennens hin noch einmal eng an der Spitze, da beide den enteilten Sandi einfangen konnten. “Reiti” ließ aber am Ende Tamburini und Sandi den Vortritt und belohnte seinen Europameistertitel zusätzlich mit seinem 6. Podiumsplatz in dieser Saison. Wir sprachen anschließend mit dem frisch gebackenen Champion.

Markus Reiterberger

“Wir haben gestern noch einen guten Schritt nach vorne gemacht. Der Start war nicht schlecht, aber ich glaube ich bin die ersten Runden etwas zu zuversichtlich an die Sache herangegangen. Ich wollte nichts riskieren und bin daher auf Sicherheit gefahren. Als der Abstand nach vorne zu groß wurde holte ich auf und bin schließlich noch auf Federico Sandi aufgefahren. Ich konnte ihn unter Druck setzen, weil ich sah, dass mein Mopped echt super lief. Ich hatte ein ausgewogenes Verhältnis zwischen schnellen Rundenzeiten und wenig Risiko gefunden. Am Ende wollte ich zwei Runden vor Schluss Sandi überholen, habe aber einen kleinen Fehler gemacht. Das war der Zeitpunkt, wo ich den dritten Platz lieber mit nach Hause nahm, anstatt unnötiges Risiko einzugehen und am Ende den Titel noch wegzuschmeißen. Wir sind jetzt Europameister und das ist das Geilste was es gibt! Ich möchte mich bei allen bedanken, meinem Team, meinen Sponsoren, meiner Familie, meinen Freunden und allen die hinter mir gestanden haben. Wir haben das alle verdient.”

HIER gibt es das gesamte Rennergebnis.

HIER den EM-Endstand.

Text: Sebastian Lack

Fotos: Dominik Lack

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