STK1000 Jerez: Reiterberger kam, sah und siegte!

Der Wildcardseinsatz in der Superstock1000 EM in Jerez sollte zur Vorbereitung auf die nächste Saison dienen, dass die BMW Truppe um Teammanager Werner Daemen und dem Piloten Markus Reiterberger aber gleich den Sieg holen würden, hätte man nur im Entferntesten gedacht!

 

 

 

 

“Reiti” zeigte schon im Qualifying, dass mit ihm im Rennen zu rechnen sein wird. Als der Ducati Werkspilot Mike Jones mit einer Zeit von 1:42,136 kurz vor dem Ende die Spitze übernahm, ging der BMW Pilot abermals auf die Piste und brannte mit einer 1:42,113 eine nur um 23 Tausendstel schnellere Zeit in den Asphalt. Diese konnte keiner mehr toppen und somit stand der Bayer auf der Pole Position!

Im Rennen erwischte Reiterberger einen guten Start und führte das Superstock1000 Feld von Beginn weg an. Nur in den Runden 4-7 schummelte sich der Italiener Federico Sandi an Markus Reiterberger vorbei. Dieser konterte allerdings in der 8. Runde und gab danach alles, um einen kleinen Vorsprung zwischen sich und dem Verfolgerfeld herauszufahren. Dies gelang dem Deutschen und somit fuhr er mit über 5 Sekunden Vorsprung auf den Ukrainer Mykhalchyk über die Ziellinie. Der Kawasaki Pilot Mykhalchyk war dabei die zweite Überraschung des Tages, konnte er doch bis dato nur einen 5. Platz als bestes Saisonergebnis verbuchen. Mike Jones musste sich in der letzten Runde noch dem wild driftenden Türken Toprak Razgatlioglu geschlagen geben und landete auf Rang 4. Zum Champion krönte sich an diesem Wochenende mit nur 8 Punkten Vorsprung der Ducati Pilot Michael Rinaldi, der Sechster wurde.

Die weiteren deutschsprachigen Piloten Fritz, Puffe, Moser und Finsterbusch landeten auf den Plätzen 13, 15 und 25, während Toni Finsterbusch ausfiel. 

Dies sagte der Sieger zu seinem Rennen:

“Mit einem guten Start führte ich die ersten 3-4 Runden an, bis mich dann der Federico Sandi schnappte. Ich musste danach pushen um dranzubleiben, da unmittelbar hinter mir sich drei weitere Fahrer befanden. Ich merkte aber schnell, dass die Piloten eher langsamer wurden und nicht folgen konnten. Somit ging ich wieder an Sandi vorbei und hab 3-4 Runden alles gegeben, um einen Vorsprung rauszufahren. Erstaunlicherweise ist mir das relativ leicht gefallen und ich hab am Ende den Vorsprung nur noch verwaltet. Es ist ein unglaubliches Gefühl, dass wir das Rennen gewonnen haben. Das Team hat mir an diesem Wochenende ein klasse Motorrad hingestellt, ich möchte jedem Danken die dazu beigetragen haben!”

HIER das komplette Ergebnis. HIER der abschließende EM Stand.

Text: Sebastian Lack

Fotos: Philippe Damiens

Tags:,

Trackback von deiner Website.

Kommentieren