STK1000 Assen: Reiti “Zeiten reichen fürs Superbike-Fahrerfeld”

Markus Reiterberger drehte auch in Assen wieder “Demorunden” für die restlichen Piloten und wäre mit seinen Zeiten im guten Mittelfeld der Superbike WM gelandet. Ttrotz seiner erneuten Pole gibt es aber trotzdem noch Verbesserungsmögichkeiten. Das sagte Reiterberger über seinen Tag.

Markus Reiterberger

“Das dritte freie Training lief natürlich schon super. Ich fuhr 1:36er Zeiten und mit einer Zeit von 1:36,431 war ich 1,6sec schneller als der Zweitplatzierte Roberto Tamburini. Das war richtig kernig. Wir hatten also eine super Abstimmung gefunden und somit dachte ich, dass im Qualifying eine 1:35er Zeit möglich wäre. Die Strategie bestand darin gleich rauszufahren, die Zeit hinzuknallen und dann erstmal zu warten. Beim rausfahren habe ich aber vor lauter Hektik das Motorrad abgewürgt und ich kam nur als 6/7 ins Qualifying rein, sodass ich im Pulk feststeckte. In meinem zweiten Umlauf machte ich in meiner schnellsten Runde einen Fehler und fuhr “nur” zu einer 1:36,4, die aber vollkommen gereicht hätte. Ich holte mir trotzdem noch einen neuen Hinterradreifen und wollte schauen ob es noch schneller geht. Ein wenig Zeit machte ich noch gut, aber mehr war nicht möglich, da mir das Vorderrad schon mehrere Male einzuklappen drohte. Wir sind jetzt auf einem Level, da wird es gefährlich mit den Profilreifen und sie geben nicht mehr her. Deshalb auch wie in Aragon das Problem mit dem Vorderrad. Ich bin Slickreifen vorne gewohnt, das ist natürlich besser. Wir sind am Limit und müssen nun probieren das mit dem Setting und dem fahrerischen zu umgehen. Aber wir sind schneller als viele Superbiker von daher ist das schon in Ordnung. Wir jammern gerade auf hohem Niveau.”

Text: Sebastian Lack

Fotos: Dominik Lack

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