STK1000-Aragón: Rinaldi dominiert, Deutsche mit Punkten

Michael Ruben Rinaldi gewann in Aragón das erste Saisonrennen der Superstock 1000. Der Italiener legte einen lupenreinen Start-Ziel-Sieg hin und siegte vor Florian Marino und Roberto Tamburini.

Während Rinaldi von der Pole Position aus sofort nach vorne stürmte, reihten sich dahinter Maximilian Scheib und Mike Jones ein. Scheib, der das Wochenende über immer wieder an der Spitze zu finden gewesen war, versuchte die Lücke zu schließen, die sich zu Rinaldi auftat. Dabei unterliefen dem Chilenen einige Fehler, die ihm dieses Unterfangen schwer machten. Hinter dem Zweiten bekriegten sich Florian Marino und Toprak Razgatlioglu und auch der australische Rookie Jones konnte den Anschluss um den Podiumskampf halten.

Dieser gestaltete sich sieben Runden vor Schluss noch brisanter, da Scheib auf Platz zwei stürzte. Dadurch rückten Marino und Razgatlioglu einen Platz nach vorn. Letzterer konnte Marinos Tempo jedoch nicht mehr gehen, womit Jones´ Chancen rapide stiegen. Der Ducati-Pilot nutzte fünf Runden vor Schluss einen Fehler des Türken, um vorbei zu gehen. Zunächst blieb der Angriff nicht erfolgreich, da Razgatlioglu konterte. Durch das Scharmützel der beiden konnte der Fünfte Roberto Tamburini wieder herankommen. Mike Jones´Podiumshoffnungen verpufften von einer Kurve zur anderen, als ihn ein technisches Problem zwei Runden vor Schluss zurück warf. Er kam als Neunter über den Zielstrich.

Vorn fuhren Rinaldi und Marino Platz eins und zwei sicher entgegen. Um Rang drei allerdings wurde es noch einmal spannend. Erst in der letzten Kurve, die Razgatlioglu aufgrund seines Konters auf der Bremse zu weit außen ansteuerte, entschied sich der Kampf. Tamburini nutzte die Innenspur und wurde vor dem Türken Dritter. Vierter wurde Marco Faccani gefolgt von Jeremy Guarnoni. 

Marvin Fritz kam bei seinem Debüt als Zehnter ins Ziel. Julian Puffe konnte sich im Finish gegen Andrea Tucci durchsetzen und holte als 14. zwei Punkte in der Meisterschaft. Toni Finsterbusch hatte zum Schluss mit Federico D´Annunzio und Federico Sanchioni zu kämpfen und wurde 18. Marc Moser hielt sich als 21. den Australier Glenn Scott vom Hals.

Die Ergebnisse gibt es HIER

 

 

Text: Dominik Lack

Foto: Worldsbk.com

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