STCK1000 Misano: Reiti lässt nichts anbrennen

Markus Reiterberger ließ sich beim Superstock 1000-Rennen von Misano in keinerlei Kämpfe verwickeln. Der Deutsche fuhr unangefochten zum Sieg vor der Sommerpause.

Von der Pole Position aus schob sich Reiterberger an die Spitze und behauptete diese bis zum Schluss. Dahinter reihten sich Maximilian Scheib und iccardo Russo ein, der dieses Wochenende für Ducati unterwegs ist. Das Trio setzte sich bereits in Runde eins von den Verfolgern ab. Die Verfolgergruppe bestand aus Florian Marino, Matteo Ferrari und Federico Sandi. Ferrari zeigte Ambitionen, die Führenden wieder einzufangen und überholte Marino, konnte sich aber nur kurz über seine Podiumsaussichten freuen: Der Wildcard-Pilot stürzte in Kurve 14 über das Vorderrad.

Währenddessen legte Markus Reiterberger eine schnelle Runde nach der anderen hin und konnte bald eine Lücke zu Scheib auf fahren. Dieser wurde von Russo bedrängt. Am Ende jedoch musste Russo den Chilenen ziehen lassen. Was folgte war eine zweite Rennhälfte, in der es kaum noch Zweikämpfe gab. Den einzigen Fight in den Top 10 lieferten sich Gabriele Ruiu und Luca Salvadori. Die beiden kämpften um Rang zehn und wurden gleichzeitig belauert von Agostino Santoro.

Viel veränderte sich in der Schlussphase des Rennens nicht mehr und so holte Reiterberger den vierten Saisonsieg. Das Podium komplettierten Max Scheib und Riccardo Russo gefolgt von Federico Sandi und Roberto Tamburini. Jan Bühn holte nach einem schwierigen Wochenende Punkte. Der Deutsche kämpfte um die hinteren Punkteränge und kam als 13. hinter Salvadori und Santoro ins Ziel.

Das Superstock 1000-Rennergebnis aus Misano kann hier eingesehen werden.

Die Gesamtwertung nach dem Lauf in Misano:                

1 Markus Reiterberger    124 Punkte
2 Maximilian Scheib  110 Punkte
3 Roberto Tamburini      97 Punkte
4 Federico Sandi  72 Punkte
5 Florian Marino    67 Punkte
6 Luca Vitali 59 Punkte
12 Jan Bühn  21 Punkte


Foto: Dominik Lack
Text: Dominik Lack

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