SSTK1000 Magny Cours: Fritz „mit EM-Führenden gefightet“

Marvin Fritz fuhr im Superstock1000 EM Lauf auf den 12. Platz und wurde somit bester deutscher Fahrer im Feld. Wir haben nach den weiteren EM-Punkten mit dem Yamaha Piloten gesprochen.

Marvin Fritz

„Ich fuhr bislang einmal in Magny Cours, das war im Jahr 2011. Damals saß ich zum ersten Mal auf einer 600er und bin nicht viele Runden gefahren. Somit war es am Wochenende für mich und mein Team quasi das Debüt. Deshalb hatten wir im Vorfeld auch keine Daten fürs Motorrad von der Strecke, allerdings kamen wir gleich gut zurecht und Dinge wie die Übersetzung haben sofort gut gepasst. Gleich im ersten freien Training fehlten uns nur ca. 1,8sec auf die Spitze, was fürs erste Training ging. Wir waren in der Lage uns zu steigern. Im Qualifying zogen wir nach dem Abbruch einen neuen Hinterradreifen auf und gingen sofort für die letzten 12 min wieder auf die Strecke. Ich glaube da hätten wir noch 5 Minuten warten sollen, weil die letzten 3-4 Minuten die Strecke in einem trockenen Zustand war, aber ist natürlich der Hinterradreifen nicht mehr neu gewesen. Trotzdem reichte zu Platz 10.“

„Mein Start im Rennen lief leider nicht ganz so gut und ich verlor 3-4 Positionen. Ich konnte aber in der zweiten langen Rechtskurve wieder einige Piloten wie den Schweizer Piloten Suchet, Vitali, Faccani und Rinaldi schnappen. Im ganzen Rennen habe ich eigentlich mit dem Werks Ducati Piloten Michael Rinaldi zusammen fighten können, das war echt gut. Bis zur letzten Runde war ich an Rinaldi und Faccani dran, musste aber schon kämpfen um mitzuhalten und war somit nicht mehr in der Lage zu attackieren. Am Ende reichte es zu Platz 12. Ich bin mit dem Ergebnis nicht zufrieden, da ich mir mehr erwartet hatte. Wir wissen woran wir nun arbeiten müssen, denn der Hinterradgrip ließ nach 4 Runden deutlich nach und das Hinterrad drehte durch. Dadurch müssen wir das Fahrwerk noch mehr auf die Stock-Reifen von Pirelli adaptieren, denn hier geht das noch zu sehr in die Richtung der IDM Reifen vom letzen Jahr. Nun geht es nach Jerez, da sollte es besser laufen, weil ich da u.a. im vergangenen Winter 3 Tage lang ausgiebig testen war.“

Text: Sebastian Lack

Fotos: Philippe Damiens, Marvin Fritz

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