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Spielberg-GP: Pedrosa und Rossi über die Sicherheit bei Flag-to-Flag-Rennen

Bei der offiziellen Pressekonferenz zum Spielberg-GP war einmal mehr Sicherheit ein großes Thema. Neben den Auslaufzonen rund um den Red Bull-Ring wurde jedoch auch das Verhalten während der Flag-to-Flag-Situationen diskutiert. Zuletzt war es beim großen Preis von Brünn zu einer Situation gekommen, bei der Aleix Espargaró und Andrea Iannone aneinander geraten waren. Iannone war dabei zu Boden gegangen. 

Dani Pedrosa und Valentino Rossi, deren Aussagen in der Runde als erfahrenste Fahrer von ganz besonderer Bedeutung waren, offerierten Lösungsansätze. Laut Rossi bestünde eine Möglichkeit zur Vermeidung besagter Zwischenfälle darin, die Geschwindigkeit in der Boxengasse (derzeit sind 60 km/h erlaubt) weiter zu reduzieren. Dadurch ergebe sich allerdings eine weitere gefährliche Situation, da die MotoGP-Reifen drastisch an Temperatur verlieren und ein Sicherheitsrisiko darstellen könnten. 

Repsol Honda-Pilot Dani Pedrosa sprach davon, dass man die MotoGP-Teams voneinander separieren müsse, um dem Motorradwechsel auf engstem Raum aus dem Weg zu gehen. Hierzu wäre nach dem Vorschlag des Spaniers eine Boxeneinteilung von MotoGP- und Moto2-Teams im Wechsel eine mögliche Lösung. Wie gefährliche Situationen letztlich in Zukunft vermieden werden können, wird bei einem Treffen der Sicherheitskommission beraten werden.

In der Vergangenheit war es immer wieder zu brenzligen Szenen gekommen, beispielsweise als Alvaro Bautista 2016 in Argentinien beim Motorradwechsel stürzte und seinen Mechaniker verletzte. Zwar hat die Dorna mit der Einführung der Helmpflicht für Mechaniker und der strikten Limitierung von Fotografen während der Qualifyings und WarmUps einige Maßnahmen angeschoben um dem einen Riegel vorzusetzen. Situationen wie zwischen Espargaró und Iannone in Brünn lassen sich dadurch aber noch nicht verhindern.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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