Spielberg-GP: Bradl „die Strecke hat es in sich“

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Stefan Bradl konnte vor dem MotoGP-Wochenende in Spielberg bereits einige Fans beim Pre-Event treffen. Der derzeit WM-15. hatte allerdings nicht wie viele andere Piloten der Königsklasse die Möglichkeit, sich im Vorfeld schon einmal mit seinem MotoGP-Bike auf die Strecke zu begeben. Wir haben bei ihm nachgefragt…

Du hast Dir die Strecke grade mit dem Scooter angesehen. Wie ist denn Dein Eindruck?

Ich bin hier ja noch nie mit der MotoGP-Maschine gefahren, weil wir beim Test nicht dabei waren, allerdings war ich hier mit einer Straßenmaschine schon mal unterwegs. Morgen geht es dann aber das erste Mal richtig los und es wird auch Zeit. Meiner Meinung nach sieht die Strecke recht einfach aus und ist nicht allzu spektakulär. Allerdings hat sie es technisch schon in sich. Es gibt sehr harte Anbremszonen und es geht sehr steil bergauf und -ab. Dadurch, dass die scharf anzubremsenden Kurven bergauf gehen, kann man sehr spät bremsen. Das macht es aber auch schwierig, den perfekten Punkt zu erwischen. Man muss schließlich aufpassen, dass man am Kurvenausgang keine Zeit verliert. In der Mitte sind auch sehr flüssige Kurven mit drin, also ist von allem ein bisschen was dabei. Wichtig wird sein, dass man auf der Bremse stark ist und natürlich, die Motorleistung. 

Wie siehst Du die viel diskutierte Situation mit den Auslaufzonen?

Ich glaube, dass es jetzt in Ordnung ist. Ich habe es mir jetzt angeschaut. Wo es etwas weniger Sturzraum gibt, gibt es Airfences, wie das auch auf anderen Strecken der Fall ist. Was die Sicherheit angeht werden wir hier, denke ich, keine Probleme haben. Sicher ist die Strecke verdammt schnell, aber ich finde, dass die nötige Sicherheit da ist.

Du konntest beim Pre-Event in Graz schon auf Tuchfühlung mit den Fans gehen. Wie gut denkst Du wird das Rennen besucht sein?

Das Wochenende wird hammer besucht sein. Wie ich das mitbekommen habe, sind die Tickets schon ziemlich ausgeschöpft. Deshalb glaube ich, dass wir schon viele Zuschauer haben werden. Das ist natürlich auch gut für die Stimmung. Es gibt seit langem wieder in Österreich einen Grand Prix, also wird es eine große Nachfrage geben. 

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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