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Speedweek Oschersleben: Doppelsieg und Weltmeistertitel für Reeves/Farrance in der Sidecar World Trophy

  Die Brüder Birchall starteten in der open class

Souverän dominierten Reeves/Farrance beide Läufe der 600 cc Sidecar World Trophy in Oschersleben. Im Qualifying stellten Reeves/Farrance ihr Gespann mit einer Zeit von 1:37.549 auf Pole Position, dahinter reihten sich Grabmüller/Kirchhofer mit 1:38.905 auf Startposition zwei und Holden/Hawes mit 1:39.074 auf Platz 3 ein. 


Bereits im Sprintrace setzte sich das Gespann Reeves/Farrance deutlich an der Spitze ab und ließen sich die Führung bis zum Ende nicht mehr nehmen. Das Duo Grabmüller/Kirchhofer verpatzte den Start und fiel dadurch auf Platz vier zurück, erkämpfte sich jedoch im Laufe des zehn Runden Sprints erneut die Podiumsplatzierung. Im Kampf um Platz 3 gerieten die Seitenwagengespanne Holden/Hawes und Founds/Peters aneinander, wobei Holden durch eine Berührung auf den letzten Rang verwiesen wurde. Founds/Peters sicherten sich somit den dritten Platz im Sprintrace vor Founds/Taylor, Bachmaier/Kolloch und dem Gespann Beare/Smithies.

Podiumszeremonie des ersten Laufes

Das zweite Rennen über fünfzehn Runden startete am frühen Abend. Die Gebrüder Birchall sowie das Sidecar-Team F600 starteten aufgrund ihrer Teilnahme in der open class in diesem Lauf erneut von den Rängen 15 und 16 ins Rennen und hatten je 10 sec. Abstand zum Starterfeld aufzuholen. Ähnlich wie im ersten Lauf fuhren Reeves/Farrance dem Starterfeld davon. Auch in diesem Rennen gelang dem österreichisch-schweizerischen Duo mit der Startnummer 97 der Start nicht und sie reihten sich erneut auf Platz vier in der ersten Kurve ein. Drei Runden lang blockierte Holden den zweiten Rang und lieferte sich mit Grabmüller/Kirchhofer ein spannendes Duell. Währenddessen bauten Reeves/Farrance ihren Vorsprung auf 6 sec. aus. Holden/Hawes gelang es nicht das Tempo, welches Reeves/Farrance vorgaben, mitzugehen und so mussten sie sich im Duell mit Grabmüller/Kirchhofer geschlagen geben. In Runde  fünf folgte schließlich das aus für Birchall, welche schon von Beginn an Probleme mit ihrem Motor hatten. Zwischenzeitlich verringterten Grabmüller/Kirchhofer den Abstand auf Reeves/Farrance um 1,5 sec. Zu einem engeren Duell um Platz eins kam es jedoch aufgrund des großen Abstandes nicht mehr. Im hinteren Fahrerfeld kämpften jedoch mehrere Gespanne um eine bessere Platzierung, so lieferten sich Wirth/Klotz und Shand/Claeys Duelle bis zum Schluß.


 Reeves/Farrance indes machte deutlich, dass sie gewillt sind auch dieses Rennen mit deutlichem Vorspung zu gewinnen. Auch Grabmüller/Kirchhofer fuhren mit mit ihrem zweiten Rang dem Vizemeistertitel entgegen. Während die Ränge 1-3 bis zum Schluß klar verteilt und relativ sicher eingefahren wurden, ereignte sich in der letzten Runde Eingangs der dreifachlinks Kurve eine Kollission zwischen Bachmaier/Kolloch und Beare/Smithies worauf beide Gespanne nach einem Überschlag ausschieden. Durch diesen Zwischenfall wurde das Rennen somit in der letzten Runde abgebrochen.

 
 
“Das erste Rennen war auch für uns spannender als der zweite Lauf. Den Start haben wir wieder verpatzt, konnten aber wieder aufholen. Nachdem wir uns den zweiten Rang zurück erkämpft hatten, war es nicht mehr möglich Reeves einzuholen. Da auch der Druck aus dem hinteren Fahrerfeld fehlte, konnten wir sicher den zweiten Platz einfahren”, berichtet Sophia Kirchhofer. “Über das Ergebnis sind wir sehr zufrieden und wir hoffen bei unserem nächsten Rennen in Frohburg uns erneut eine gute Platzierung zu erkämpfen.”

 

Text: Doreen Müller

Fotos: Corinna Huter
















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