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Sidecar Worldchampionship Rijeka (HR) – PREVIEW

Seit dem ersten WM Rennen in Aragon (E) Anfang April ist viel Zeit ins Land gegangen. Viele Teams haben an diversen Rennen teilgenommen, um neues zu testen und sicher auch um weiter im Saft zu stehen. Die Karten werden daher vermutlich völlig neu gemischt. Hier mal ein kleiner Ausblick auf das nächste Rennen.

Die größte Überraschung ist vermutlich der Wechsel im Team Steinhausen. Nach meinen Informationen aus England, wird Greg Cluze für den Rest der Saison durch Ashley Hawes ersetzt. Grund dafür soll wohl gewesen sein, das Greg zwar konditionell keine Probleme hat, aber den ein oder anderen Fehler einstreute. 


Pekka Paivärinta wird trotz seines Sieges beim Superbike*IDM Rennen im belgischen Zolder mit Kirsi Kainulainen vermutlich wieder mit Adolf Hänni fahren und versuchen den zweiten Platz aus Aragon zu verbessern. 
Die in der WM derzeit drittplazierten Ben und Tom Birchall versuchen ihren glorreichen Triumph von der Isle of Man zu wiederholen, als sie das Rennen B für sich entschieden. Bei den beiden wird interessant werden, ob sie den 2012er Suzuki Motor in den Griff bekommen oder – so wie in Aragon – wieder mit altem bzw. geborgtem Material unterwegs sein werden.
Für Kurt und mich wird es daher nicht leicht, aber wir sind recht zuversichtlich, da wir ein paar Kleinigkeiten am Motorrad verbessern konnten und uns Rijeka ansich ganz gut liegt.

Das Verfolgerfeld wird sicherlich sehr dicht sein. Zu den bereits in Aragon gestarteten Teams sollten sich in Rijeka auch Bennie Streuer mit Geert Koerts im Boot gesellen. Sie hadern bereits das ganze Jahr mit Technikproblemen die auch die Birchalls in Aragon auf ein anderes Motorrad zurückgreifen ließen. Das bereits in Aragon breit aufgestelltem Mittelfeld wird also um ein Team erweitert und hier sollte für reichlich Spannung gesorgt sein.

Aber Spannung wird es sowieso geben – denke ich. Rijeka ist anders. Rijeka ist speziell. Die Strecke hat ansich einen sehr angenehm flüssigen Verlauf mit schönen Bergpassagen. Und das große ABER folgt sogleich. Ich gehe mal davon aus das seit März sich nichts am Asphalt verändert hat. Der Belag ist sehr rissig und rauh und frisst Reifen wie keine andere Strecke. Hinzu kommen Mitte Juni noch die abartig hohen Temperaturen und das Material – vorallem die Reifen – werden sehr stark beansprucht. Hier ist ein kühler Kopf gefragt, um das Sprintrennen am Samstagnachmittag und das Gold Rennen am Sonntagmittag erfolgreich über die Bühne zu bringen und mit möglichst vielen Punkten wieder abzureisen. Insgesamt wollen sich 18 Teams der herausforderung Rijeka stellen.

Parallel zu Rijeka findet in Oschersleben der dritte Lauf zur Superbike*IDM statt. Dort wird es wohl nicht minder spannend im Kampf um die maximale Punktausbeute. Die Topfavoriten werden wohl André Kretzer/Jens Lehnertz sowie Mike Roscher/Uwe Neubert sein. Ich sehe hier Mike und Uwe ein wenig im Vorteil. Oschersleben ist ähnlich wie Lausitz eine harte Strecke und beim letzten Aufeinandertreffen hatten André und Jens knapp die Nase vorn, jedoch war Mike durch eine Lungenentzündung stark geschwächt. Aber wer weiß,vielleicht ist auch ein Eidgenosse lachender dritter.






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