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Sidecar WM Sachsenring: Die WM-Führenden bleiben im Quali das Maß der Dinge

Auch am zweiten Quali-Tag kannte der Regengott mit den Piloten der FIM Sidecar Championship keine Gnade. Erneut sorgte der Regen für eine rutschige Fahrbahn. Auch Änderungen im Zeitplan stiften zunächst Verwirrung im Fahrerlager. So sah man Adam und Sam Christie zunächst als einziges Gespann auf der Strecke ihre Runden drehen. Die Session wurde jedoch zügig mit roter Flagge abgebrochen. Regulär ging es dann gegen 10:44 Uhr für die Seitenwagen weiter und man taste sich vorsichtig um den Kurs. 

Während einzelne Teams bereits am Freitag mit speziellen Reifenmischungen auf Zeitenjagd gingen, musste der Großteil des Fahrerfeldes auf die gängige Regenbereifung zurückgreifen. Zu schnelleren Rundenzeiten kamen die gestrigen Top 3- Teams am Samstagmittag jedoch nicht. Mit 1:42.379 platzierten sich zwar Tom und Ben Birchall an der Spitze, jedoch blieben sie mit 0,281 Sekunden über ihrer Bestzeit aus Quali 1. Auch Päivarinta / Veravainen blieben über ihrer gestrigen Rundenzeit, in der Gesamtwertung holten sich die Finnen damit Startplatz 2. Die Pole Position sicherten sich Tim Reeves und Mark Wilkes, denen dafür ihre gestrige Bestzeit 1:40.851 ausreichte. Die Briten drehten im Nassen heute nur wenige Runden und waren ganze sechs Sekunden langsamer als am Vortag.

Adam und Sam Christie fanden hingegen noch eine gute Sekunde und eröffnen mit Startplatz 4 die zweite Startreihe neben Scott Lawrie und Michael Fairhurst. Auch Bennie Streuer und Kevin Rousseau legten noch einmal eine Schippe zu, mit 1:44.952 sicherten sie sich Startplatz 6. Auch Blackstock/Rosney, Founds/Christie und Wyssen/Hofer holten im Regen noch ein paar Sekunden aus ihren Gespannen und belegten damit in der Gesamtwertung die Plätz 7 bis 9. Michael Grabmüller und Sebastien Lavorel gingen im zweiten Qualifying nicht an den Start. Das Delta Racing Team fuhr im ersten Quali eine 1:49.037, was in der Wertung Startplatz 10 bedeutete. 

Dahinter setzten sich Peter Kimeswenger und Jens Lehnertz auf Startplatz 11 vor Janez Remse und Eamon Mullholand, denen keine Verbesserung gelang. Eero Pärm und Mairon Meius qualifizierten sich als Dreizehnte, dahinter Jakob Rutz und Marcel Fries. Das Schlusslicht bildeten Tassilo Gall und Sophie Sattelberger, mit ihrer heutigen Bestzeit 1:55.420 gelang dem Duo jedoch eine enorme Leistungssteigerung um  knapp 7 Sekunden.

Die Zeiten in der Übersicht

Text und Fotos: Doreen Müller-Uhlig,

Zeitenliste vom Veranstalter

 

 

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