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Sidecar Trophy Spielberg: Wiedersehen und Abschied mit Gästen

    Am vergangenen Wochenende gastierte die Internationale Sidecar Trophy in der Steiermark. Mit dabei waren wieder einige bekannte Gesichter aus der IDM- und WM-Szene. Es wurde fleißig getestet und getüftelt, es gab ein Wiedersehen mit ehemaligen Teamkollegen aber auch einen Abschied aus der aktiven Sportlerwelt. Für Euch haben wir hier die Stimmen der Gäste separat zusammengestellt:

    Manfred „Yeti“ Wechselberger – Beifahrer FIM Sidecar World Championship – MSV Schwanenstadt, Team Bachmaier, No. 21 – 600ccm-
    „Es war ein super Wochenende, mit Sonne und Regen. Es war in allem ein guter Test für uns. Wir konnten das Fahrzeug auf ein Limit hin bewegen. Wir haben da noch sehr viel Reserven. Wir haben die schnellste 600er Rundenzeit gefahren: 1:58.961! Das Bein ist noch dran, wenn es sehr heiß ist, ist noch viel Flüssigkeit drin aber es war beim letzten Mal noch schlimmer und es wird besser!“

    Sophia Kirchhofer – Beifahrerin ehem. FIM Sidecar World Championship – PSV Wels, Team Delta Racing, No. 97 – 600 ccm- 
    „Es hat mir viel Spaß gemacht! Michael hat den Vorschlag gemacht, dass wir das Regenrennen auslassen und für mich ist das auch ein guter Abschluß. Wir konnten das Hauptrennen auf dem ersten Platz beenden und ich glaube ein besseres Saisonende bzw. einen besseren Rücktritt kann man sich nicht vorstellen. Ich habe kein komisches Gefühl, wenn in den letzten beiden WM-Läufen Not am Mann ist, werde ich trotzdem da sein.“

    Peter Kimeswenger – Fahrer – Fahrer FIM Sidecar World Championship – MRSC Gunskirchen, Sidecar Racing Team #11, No. 11 – 600 ccm-
    „Für uns war diese Veranstaltung sehr, sehr wichtig. Es sind viele Leute von unserem Club hier an der Strecke und somit nutzen wir das um uns zu zeigen. Es ist unser Heimrennen und wir müssen schauen, dass wir uns gut präsentieren. Wir haben dies natürlich auch zum Testen genutzt und vor allem ist es auch wichtig, dass Jens und ich gemeinsam Kilometer machen und wir gemeinsam als Team Erfahrungen machen. Die Strecke an sich ist wenig anspruchsvoll und die Geraden für ein 600er etwas mühselig, aber es ist dennoch ein riesen Unterschied zwischen dem ersten 600er und dem letzten 600er.“

    Peter Schröder – Fahrer – Superbike IDM – Schröder/Werth Racing, No. 51 – 1000 ccm-
    „Für uns war genau wie in Brünn, die lange Pause in der IDm der Grund hier in Spielberg mit dabei zu sein. Für mich ist es wichtig nicht aus den Rhythmus zu kommen. Wir haben das ganze aber noch mit Urlaub verbunden und sind bereits eine Woche hier gewesen. Auf dem Red Bull Ring bin ich vielleicht schon 10-15 mal gefahren. Fahrerisch gibt es vielleicht bessere Strecken, aber für den Beifahrer ist sie schön und nicht ganz so anstrengend. Mit dem Erreichten bin ich sehr zufrieden.“

    Josef Sattler – Fahrer – Superbike IDM – PSV Wels, No. 35 – 1000 ccm-
    „Wir sind sicherlich sehr zufrieden wie es hier gelaufen ist, aber für die IDM werden wir schon noch Probleme haben! Wir haben extreme Temperaturprobleme gehabt. Die Distanzen in der IDM sind natürlich doppelt so lang und dann bekommen wir richtig Probleme und wir müssen 15 Runden alles geben. Das wird schwer! Unser ganze Kühlung ist noch grenzwertig, wir müssen noch das richtige Verhältnis Wärmetauscher-Kühler heraus finden und nutzen daher in Zolder noch das vorherige Training.“

    Uwe Neubert – Beifahrer – Superbike IDM – PSV Wels, No. 35 – 1000 ccm-
    „Wir freuen uns das wir mitfahren durften und testen konnten. Das was wir probieren wollten, hat funktioniert und genau das war uns auch wichtig. Jetzt hoffen wir, dass es in Zolder funktioniert und hält. Die Strecke hier ist entspannt zu fahren sowohl für Beifahrer wie auch den Fahrer. Der Fahrer hat viele Möglichkeiten sich auf den langen Geraden auszuruhen, aber man muss schon die Linie richtig treffen, dass alles passt. Auf solchen Strecken ist es schwer eine schnelle Linie zu finden. Es klingt einfach aber es ist schon schwer. Zolder ist anders, Zolder ist anstrengend, aber das sollten wir hinbekommen. Vielleicht kommen wir auch nochmal zu einem Test wieder. Wir fahren gern in der Trophy mit, es ist eine entspannte Atmosphäre hier.“

    Renn-Ergebnisse der Gaststarter im Überblick

    Rennen 1 – Supersprint

    F1 – Gast

    Platzierung Startnummer Team Differenz Gesamtzeit Schnellste Runde
    1 35 Sattler/Neubert 6 Runden 9:34.756 1:40.495
    2 56 Rutz/Fries 7.451 9:42.207 1:41.495
    3 51 Schröder/Werth 8.016 9:42.772 1:40.641

    F2 – Gast

    Platzierung Startnummer Team Differenz Gesamtzeit Schnellste Runde
    1 97 Grabmüller/Kirchhofer 6 Runden 10:09.063 1:45.676
    2 11 Kimeswenger/Lehnerz 1.507 10:10.570 1:45.464
    3 21 Bachmaier/Wechselberger 5.510 10:14.573 1:46.403


    Rennen 2 – Goldrace

    F1 – Gast

    Platzierung Startnummer Team Differenz Gesamtzeit Schnellste Runde
    1 35 Sattler/Neubert 10 Runden 16:49.834 1:39.034
    2 51 Schröder/Werth 8.761 16:58.595 1:40.537
    3 56 Rutz/Fries 10.990 17:00.824 1:40.400

    F2 – Gast

    Platzierung Startnummer Team Differenz Gesamtzeit Schnellste Runde
    1 97 Grabmüller/Kirchhofer 10 Runden 17:43.357 1:45.316
    2 21 Bachmaier/Wechselberger 1.630 17:44.987 1:45.012
    3 11 Kimeswenger/Lehnerz 1.751 17:45.018 1:44.456

     

    Rennen 3 – Sprint

    F1 – Gast

    Platzierung Startnummer Team Differenz Gesamtzeit Schnellste Runde  
    1 35 Sattler/Neubert 6 Runden 11:43.654 1:54.969  
    2 51 Schröder/Werth 25.288 12:08.942 1:57.773  
      56 Rutz/Fries        nicht gestartet

    F2 – Gast

    Platzierung Startnummer Team Differenz Gesamtzeit Schnellste Runde  
      97 Grabmüller/Kirchhofer        nicht gestartet
    1 21 Bachmaier/Wechselberger 6 Runden 12:14.580 1:58.961  
      11 Kimeswenger/Lehnerz – 5 Runden 10:27.128 1:59.495  DNF

     

    Text und Fotos: Doreen Müller

     

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