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Sidecar Trophy Rijeka: WM- und Trophy-Starter auf den Spuren Winnetou´s

Auch in diesem Jahr machte sich die Internationale Sidecar Trophy auf dem Weg ins weit entfernte Rijeka/Kroatien. Auf dem über 40 Jahre alten Rundkurs unweit von der Adriaküste entfernt, findet an diesem Wochenende die dritte Veranstaltung der Sidecar Trophy mit einem starken Starterfeld in beiden Klassen statt. Neben dem Sidecar Weltmeister 2015 Bennie Streuer mit Beifahrerin Ilse de Haas nutzen auch Scott Lawrie und Helen Deeley das Adria-Race um sich auf den WM-Lauf im September vorzubereiten.

Aber auch aus dem benachbarten Italien reisten wieder einige Starter an und mischten sich unter das bestehende Teilnehmerfeld. Insgesamt 20 Gespanne gingen so am Freitag in insgesamt drei Sessions – einem Freien Training und zwei Qualifyings mit je 20 Minuten auf Zeitenjagd.

Bereits von Beginn zeichnete sich ein deutlicher Spitzenreiter in der Bestenliste ab. Slowene Milan Spendal mit Beifahrer Peter Hill gehört in Rijeka zu den Lokalmatadoren und legte bereits im ersten Qualifying mit einer Bestzeit von 1:39.637 vor. Als zweitschnellstes F1-Gespann mit 1000er Motor schafften es Ozimo/Zannarini vom Pro Bike Racing Team in die erste Startreihe gefolgt von Streuer/De Haas mit 1,266 Sekunden Rückstand zum Führenden.

Die WM-Starter bildeten das schnellste 600er Gespann auf dem 4,168 km langen Kurs. Scott Lawry und Helen Deeley kamen mit 1:43.586 auf insgesamt fünftschnellste Rundenzeit gefolgt von den derzeit Meisterschaftsführenden in der Trophy 600 Enrico Wirth und Ronny Uhlig mit nur Zweizehnteln Abstand. Aus der Trophy 1000 Wertung hatten Felix Bereuter und Valentin Marklin die Nase vorn, dicht dahinter Ken Knapton und Enrico Roick auf einem Shelbourne Suzuki 600 Gespann.

Stimmen aus dem Qualifying:

Ilse de Haas (Team Streuer)
„Es ist mein erstes Mal hier auf der Strecke. Ich mag die Strecke an sich. Im ersten Training musste ich mir natürlich erst einmal alles anschauen und die Linien kennen lernen, wo es lang geht. Stellenweise ist es echt huckelig aber wirklich gut. Es ist eine anspruchsvolle Strecke mit vielen Links-Rechts-Wechseln. Bennie trainiert für die Weltmeisterschaft und probiert ein paar Dinge an diesem Wochenende aus. Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden, aber der Motor ist noch nicht bei 100 Prozent. Ich denke wir können noch etwas drauf legen, wir wissen aber noch nicht woran das Problem liegt. 

Scott Lawrie (Team SLR Racing)
„Ich war schon einige Male in Rijeka in den letzten zehn Jahren. Die Strecke ist großartig mal abgesehen von den großen Steinen im Kiesbett. Wir sind extra zum Testen hergekommen, sowohl am Bike als auch für Helen Deeley, dass sie noch etwas Fahrpraxis bekommen. Wir konnten das Bike in Berlin zwischen parken und somit war es auch nicht so weit für uns. Im ersten Training ging uns der Motor hoch, er war allerdings schon zehn Jahre alt und somit mussten wir einen anderen Motor einbauen und dieser geht sehr gut.“

Die weiteren Zeiten des Qualfiyings

    Weiter geht es am Samstag, beginnend mit dem WarmUp um 10:05 Uhr und den ersten zwei Sprintläufen um 13:45 Uhr und 16:50 Uhr.

    Text und Fotos: Doreen Müller

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