Sepang-Test: Folger „Bin etwas stolz“

Monster Yamaha Tech 3 Pilot Jonas Folger war an Tag eins der Schnellste von den diesjährigen MotoGP-Rookies. Der Deutsche absolvierte mit 2:00.634 die siebtschnellste Rundenzeit zum Testauftakt und liess damit nicht nur Teamkollege und Moto2 Champion Johann Zarco weit hinter sich, sondern setzte sich auch direkt vor Alt-Meister Valentino Rossi.

Folger wirkte anschliessend sichtlich happy mit diesen ersten offiziellen Zeiten. „Ich bin glücklich mit diesem Start und ehrlich gesagt, auch ein wenig stolz. Von Beginn an war mein Gefühl und das Setup gut. Nichtsdestotrotz kann ich mit der heutigen Performance, nicht nur hinsichtlich des Ergebnisses, sondern auch wegen dem erledigten Job allemal zufrieden sein. Die Vorgabe für heute lautete zunächst wieder in den Rhythmus zu kommen und das Limit des besagten Tests wieder zu finden. Beides ist einwandfrei gelungen. Daher war es am Nachmittag an der Zeit einige Setup-Änderungen vorzunehmen,“ erklärte der Mühldorfer weiter. 

Bereits für den Nachmittag waren somit weitere Schritte angedacht, die der Wetterumschwung jedoch zunichte machte.  „Der Regen hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das hat uns zwar im Tagesprogramm etwas zurückgeworfen, doch auf der anderen Seite war es eine willkommene Gelegenheit das Motorrad erstmals im Nassen zu fahren. Es war eine vollkommen neue Erfahrung für mich und ich bin von der Performance der Regenreifen stark beeindruckt. Es war jedenfalls sehr wichtig das Paket im Nassen kennenzulernen.“

Neben diesen Erfahrungen gilt es nun in den kommenden Tagen weiterhin auf diese ersten positiven Ergebnisse aufzubauen und weitere Anpassungen durchzuführen, wie Folger abschliessend verriet: „Es wird notwendig sein, dass ich ein, zwei Dinge hinsichtlich meines Fahrstils anpasse. In erster Linie trifft dies auf das Bremsen zu, dass später sowie auch sanfter erfolgen muss. Darüber hinaus sind natürlich auch einige Änderungen am Motorrad vorzunehmen, weil im Moment verwenden wir eine Abstimmung, die ich beim Bremsen von der Moto2 her gewohnt war. Das war bei der Umstellung sicher eine Hilfe, doch ab jetzt geht es ins Eingemachte.“

Text: Doreen Müller

Foto: motogp.com

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