Sepang-Test: Bradl „die Honda macht viel Freude“

Stefan Bradl war nach seiner mehr als viermonatigen Verletzungspause in Sepang wieder zurück auf dem Motorrad. Der Zahlinger testete für HRC die MotoGP-Honda. 

Beim Superbike-WM-Lauf in Portugal letzten September hatte sich Bradl eine Verletzung am Handgelenk zugezogen und war gezwungen zu pausieren. Der Sepang-Test war für den 28-Jährigen das erste richtige Comeback, nachdem er im Dezember bereits das Training wieder aufnehmen konnte. Positiv fiel Bradls Feedback aus:

„Ich bin sehr erleichtert. Mein Comeback nach der viermonatigen Verletzungspause verlief durchwegs positiv. Natürlich sind mein Handgelenk und meine Fitness längst noch nicht bei 100 Prozent, doch ich bin in der Lage, eine Rennmaschine den Umständen entsprechend schnell zu bewegen. Der Fokus galt daher bei diesem Test zunächst einmal darauf, meinen Gesundheitszustand zu checken und mich auch wieder an die MotoGP-Honda zu gewöhnen.“

Bradl war in der MotoGP schon drei Jahre für das LCR Honda-Team unterwegs gewesen und hatte es in dieser Zeit auch auf das Podest geschafft. Nun schlüpfte er in die Rolle des Testfahrers: „Seit ich dieses Motorrad zum letzten Mal im November 2014 in Valencia fuhr, hat sich vieles geändert. Ich kann aber schon so viel sagen, die Honda macht viel Freude und Spass. Der Zustand der rechten Hand ist hingegen wie zu erwarten war. Es ist nicht besser, aber auch nicht schlechter. Nach drei Testtagen sind natürlich die Belastungen zu spüren, doch ich bin froh, dass ich diese Möglichkeit genutzt habe und nach Sepang gekommen bin. Es ist auf jeden Fall gut, dass ich wieder fahren kann. Schade, dass der letzte Tag wegen eines Regenschauers frühzeitig zu Ende ging. Ich wäre schon gerne noch ein paar weitere Runs gefahren.“

Text: Dominik Lack

Foto: Stefan Bradl
 

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