Sepang-GP: Oliveira siegt, Morbido wird Weltmeister

Die Schlagzeilen in der Moto2-Klasse machte beim Sepang-GP nicht das Rennen an sich. Zwar sorgte Miguel Oliveira mit dem zweiten KTM-Sieg in Folge für eine Sensation, doch ein Titelgewinn zog noch mehr Aufmerksamkeit auf sich. Tom Lüthi, der gestern mit einem heftigen Highsider gestürzt war, wurde drei Stunden vor dem Rennen für nicht fit erklärt. Dadurch konnte Franco Morbidelli automatisch zum Weltmeister gekrönt werden. 

Das Rennen an sich wurde zu einer Machtdemonstration Oliveiras. Der KTM-Mann kam am besten von der Linie weg und führte das Feld durch die erste Runde. Dahinter ging es turbulent zu. Bereits in den ersten zwei Kurven stürzten mit Khairul Idham Pawi,      und Alex Marquez drei Fahrer. Außerdem crashten in Runde 1 auch Sandro Cortese und Takaaki Nakagami. Zwar konnte von den Sturzpiloten Alex Marquez weiterfahren, doch eine Runde später stürzte er erneut. 

Vorn setzte sich Oliveira wie schon auf Phillip Island ab und legte schon in Runde zwei einen neuen Rundenrekord hin. Hinter dem Portugiesen kämpften zuerst Franco Morbidelli und Pecco Bagnaia um Platz zwei und drei. Zur Rennmitte hatte sich der Kampf zu einem Dreikampf entwickelt, da auch Brad Binder dazu stieß. Schließlich setzten sich Morbidelli und Binder ab. Für Marcel Schrötter war ein gutes Ergebnis wenige Runden vor Schluss nicht mehr möglich, nachdem der Deutsche in Turn 14 ausrutschte. Zuvor war er aussichtsreich in den Top 10 unterwegs gewesen. Er fuhr als 17 über die Ziellinie. 

Brenzlig gestaltete sich die Schlussphase für die Fahrer, als der Regen einsetzte. Da der Niederschlag nicht allzu stark war, entschied sich die Rennleitung, das Rennen zu Ende fahren zu lassen. Die Fahrer an der Spitze beeinträchtigte das Wetter wenig. Oliveira gewann überlegen vor seinem Teamkollegen Binder und dem neuen Weltmeister Franco Morbidelli. 

Das Rennergebnis kann hier eingesehen werden.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Red Bull KTM Ajo

 

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