Sepang-GP: Öttl mit Verdacht auf Bruch

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Der Sepang-GP entwickelte sich für Philipp Öttl in eine sehr unerfreuliche Richtung. Nachdem der Deutsche von Platz 12 aus mittelmäßig gestartet war, wurde er gleich in der ersten Runde Opfer von Jorge Martin. 

Der Spanier kam per Highsider zu Sturz und räumte die Gruppe hinter ihm ab, in der neben Jorge Navarro und Nicolo Bulega auch Öttl unterwegs war. Nach der Kettenreaktion war Öttl sofort zu Navarro gelaufen um zu sehen, ob der Spanier verletzt war. Dabei sah es für den 20-Jährigen selbst nicht allzu gut aus.

Die ersten Medical Checks ergaben den Verdacht auf ein gebrochenes linkes Kahnbein. Genaueres sollen weitere Untersuchungen am Freitag zeigen. Außerdem soll geklärt werden, ob eine Operation notwendig ist. Damit endete der Überseetrip für Öttl unangenehm. Nach Platz vier in Japan und Rang 14 auf Phillip Island zieht er aber dennoch ein positives Resümee: „Japan war gut. Australien war sehr schwierig. Malaysia war dann von den Trainings her zumindest besser. Im Rennen hatte ich auch ein gutes Gefühl, bin aber nicht so weit gekommen“.

Die Teilnahme Öttls am Saisonfinale steht derzeit noch unter einem Fragezeichen. Eine ähnliche Verletzung hatte 2014 Stefan Bradl zu beklagen, der allerdings gleich in der Woche nach dem Bruch samt OP den Deutschland-GP hatte absagen müssen. Besonders bitter für Öttl: Er würde nach Mugello den zweiten Grand Prix in diesem Jahr verletzungsbedingt absagen müssen.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

 

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