Sepang-GP: Morbidelli nach chaotischen Moto2-Trainings vorn

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Der Titelkampf in der Moto2 geht in die Endphase. Die erste Kampfansage des Sepang-Wochenendes kam von Tom Lüthi, der sich im FP1 auf Platz eins setzte. Nachmittags konnte bei besseren Bedingungen jedoch Franco Morbidelli die Bestzeit fahren

Die erste Moto2-Session begann mit einer Reihe von Stürzen. So crashten Axel Pons und Julian Simon gemeinsam. Während Pons unverletzt blieb, zog sich Simon zwei Wirbelbrüche zu und muss das Wochenende frühzeitig beenden. Er befindet sich auf dem Weg nach Spanien zur weiteren medizinischen Behandlung. Wegen später stürzte Sam Lowes in Turn 14. Als der Brite wieder auf die Strecke gehen wollte, wurde er gleich ein zweites Mal zu Boden gerissen. Weltmeister Johann Zarco rutschte aus und warf Lowes um. Beide Fahrer blieben unverletzt. Die Rennleitung entschied sich dennoch dafür, das Training mit roter Flagge zu unterbrechen. Als es wenig später mit noch 37 Minuten auf der Uhr weiterging, war Simone Corsi der nächste stürzende Fahrer. Kurz darauf wurde die Regenflagge geschwenkt. Letztlich hatte also Lüthi die Nase vorn.

Nachmittags sah die Wettersituation freilich schon anders aus. Zur Mitte der Session trocknete die Strecke immer weiter auf und schließlich konnten die Fahrer ihre Zeiten verbessern. Am Ende fuhr Franco Morbidelli mit einer 2:08,816 die schnellste Rundenzeit vor Takaaki Nakagami, Alex Marquez und Jonas Folger. 

Johann Zarco platzierte sich auf Rang fünf gefolgt von Sandro Cortese und Tom Lüthi. Der dritte Meisterschaftskandidat Alex Rins lag etwas weiter hinten auf Position 17. Marcel Schrötter fuhr auf Platz 14.

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Text: Dominik Lack

Foto: Motogp.com

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