Sepang-GP: Intact GP “Ein Wochenende zum Vergessen”

Für das Dynavolt Intact GP-Team war die Saison bisher nicht einfach! Auch in Malaysia waren Sandro Cortese und Marcel Schrötter nicht gerade vom Glück verfolgt. Während Cortese bereits nach dem Start stürzte, rutschte Schrötter gegen Ende aus der Kurve und kam zum Schluss noch als 17ter ins Ziel!


Marcel Schrötter, der von Platz sieben gestartet war, schien trotz seiner Beeinträchtigung durch die Handverletzung mittlerweile wieder besser zu Recht zu kommen und zeigte am Sonntag starke Zweikämpfe. Beim Versuch, fünf Runden vor Schluss einen seiner Konkurrenten zu überholen, rutschte dem 24-Jährigen jedoch das Vorderrad weg und Schrötter wurde mit 17. Platz gewertet. “Ich hatte meine Hand einigermaßen unter Kontrolle,” so Schrötter. “Der Sturz hatte damit auch nichts zu tun, ich war auch nicht am Limit. Ich war am Anfang nicht am Limit, wollte auch keinen Fehler machen, so wie letzte Woche. Sepang ist immer ein Rennen, wo viel passieren kann. Ich habe schnell gemerkt, dass die Anderen ihr konstantes Tempo hatten und konnte mich dann Stück für Stück konzentriert heranfahren,” erklärte der Deutsche weiter und machte deutlich, dass sein Sturz keinesfalls etwas mit der Hand zu tun hatte, auch wenn das Rennen an den Kräften Schrötters zehrte.

“Mein Plan war es, zu schauen, ob Syahrin wieder schneller wird, so wie er es am Anfang war und wollte in der nächsten Runde vorbeiziehen, denn ich hätte sicherlich eine halbe Sekunde schneller fahren können. Ich habe anscheinend eine Runde zu lange gewartet. Ich hätte einfach meine Pace weiterfahren sollen, dann wäre der Sturz vielleicht gar nicht passiert. Ich bin einfach enttäuscht, denn es wäre wieder ein gutes Ergebnis drin gewesen und wieder habe ich es weggeschmissen. Das muss ich in Zukunft einfach besser machen,” so Schrötter abschließend und hofft die Saison in Valencia mit einem guten Resultat beenden zu können.

Auch für Sandro Cortese kam das Aus in Sepang früh. Der Berkheimer fuhr im dichten Gerangel dem Japaner Takaaki Nakagami auf und ging noch in der ersten Runde unsanft zu Boden. “Es ist natürlich sehr enttäuschend, nach diesen drei Wochen gleich nach der ersten Runde auszufallen. Ich hatte einen super Start und war in einem guten Kampf mit Marcel und Taka, bin dann aber mit Nakagami zusammengefahren, nachdem ich nicht mehr ausweichen konnte. Es ist wirklich schade und mir tut auch für das sehr Team sehr leid. Ich denke, wir haben auch dieses Wochenende wieder alles gegeben. Dieser Doppelausfall, das hilft natürlich keinem.”

Text: Doreen Müller-Uhlig

Foto: Intact GP

 

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