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Schrötter nach windigem ersten Testtag „können um einiges schneller werden“

Marcel Schrötter hat in Valencia seine Einsatzmaschine für die neue Saison getestet. Der Deutsche fuhr mit der Suter des Dynavolt Intact GP-Teams 71 Runden auf der spanischen Strecke, auf der das Saisonfinale stattgefunden hatte.

Teamkollege Sandro Cortese konnte bei dem Test nicht dabei sein. Der Schwabe muss sich nach einer Operation im Dezember noch schonen. Cortese hatte seit einer Kollision in Katar 2014 und einem weiteren Crash beim Indoor-Training Schmerzen im linken Fuß gehabt. Am 27. Dezember wurden Narbengewebe und Splitter operativ entfernt sowie das Außenband rekonstruiert. Angreifen wird der 27-Jährige allerdings erst später.

Marcel Schrötter (1:37, 425)

„Es war ein supergutes Gefühl, wieder auf dem Rennmotorrad zu hocken. Auf der anderen Seite war es ziemlich ungewohnt, weil ich zuvor drei Tage auf der Honda CBR trainiert hatte, bei der alles schwerer und breiter und größer ist. Der Unterschied war unerwartet krass, deswegen habe ich heute auch eine Zeit lang gebraucht, um das Gefühl für meine Rennmaschine wiederzuerlangen. Die Wetterverhältnisse waren dabei natürlich nicht gerade hilfreich, weil wirklich sehr starker Wind herrschte. Das hat dazu geführt, dass sich alles noch nervöser und unruhiger anfühlte. Deshalb habe ich mir etwas schwer getan, wieder in meinen Fluss zu kommen. Das ist aber mit jedem Mal Fahren besser geworden.

Ansonsten waren die Verhältnisse nicht schlecht, problematisch waren einfach der Wind und dass die Strecke selbst nicht in optimalem Zustand war. Wir sind trotzdem viele Runden gefahren und haben schon die ersten Einstellungen, wie Sitzposition, vorgenommen. Das war jetzt wichtig. Wenn morgen das Wetter mitspielt, dann bin ich mir sicher, dass wir noch um einiges schneller werden und den Test ordentlich abschließen können.“

 

Text: Intact GP, Dominik Lack

Foto: Intact GP

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