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Sarah Göpfert über eine anstrengende und aufregende German Speedweek

ADAC JuniorCup  14-3416

Für Sarah Göpfert bedeutete die German Speedweek nach dem Lauf in Österreich wieder ein Heimrennen des ADAC Junior Cups. Für Racetrack-News berichtete die Sächsin über ihr Wochenende, das nicht wie für die meisten Fahrer am Sonntag vorbei war. Montag und Dienstag ging es weiter mit einer MotoMonster-Veranstaltung.

„Ich startete mit den freien Training sehr gut in das Wochenende, jedoch konnte ich in der Hitze des ersten Qualifying die Leistung nicht mehr abrufen und nahm mir dann vor im zweiten Qualifying am Samstag anzugreifen und eine gute Zeit herauszufahren. Im Q2 selbst hatte ich aber ziemlich viel Verkehr und hatte am Ende nicht mehr genug Zeit, eine gute Zeit herauszufahren. Dadurch wurde es Startplatz 13 in der deutschen Junior Cup-Wertung. Damit war ich nicht sonderlich zufrieden, auch wenn ich viel an meiner Linie verbessert hatte. Darum habe ich auch ziemlich zuversichtlich auf die Rennen geschaut. 

Das erste Rennen am Sonntag fand noch bei moderaten Temperaturen statt. Mein Start verlief gut und ich konnte einige Positionen gewinnen, wodurch ich mich in einer großen Gruppe wiederfand. Ab Runde drei bekam ich aber Probleme im Handgelenk, weil ich bemerkte, dass mein Bremshebel zu weit weg stand. Dadurch konnte ich nicht richtig bremsen und bekam Krämpfe im Handgelenk und Unterarm. Ich musste abreißen lassen und verlor ziemlich viele Positionen, weil ich mich gegen die anderen Konkurrenten auf der Bremse nicht wehren konnte. 

In der Pause bis zum zweiten Rennen versuchten wir die Schmerzen ein bisschen in den Griff zu bekommen. Das hat aber nicht zu 100 Prozent funktioniert und ich schaute etwas nervös auf das zweite Rennen. Diesmal konnte ich aber nachADAC JuniorCup 14-3250 einem erneut guten Start an einer Gruppe dranbleiben und mitkämpfen. In der Rennmitte gab es heftige, kurze Regenschauer, die punktuell einige Kurven nass machten. Außerdem haben starke Windböen das Fahren schwierig gemacht. Ich kam aber gut durch. Gegen Ende des Rennens bekam ich dann wieder die Schmerzen, was einfach daran lag, dass der Arm durch die Anstrengungen aus dem ersten Rennen recht müde war. Trotzdem habe ich versucht Anschluss zu halten und konnte nach Platz 10 im ersten Rennen einen neunten Rang ins Ziel retten. 

Das Wochenende ist nicht ganz so verlaufen wie es mir vorgestellt hatte, aber ich kann in Anbetracht der Umstände ganz zufrieden sein. Ich hoffe am Hockenheimring im September meinen 10. Tabellenplatz verteidigen zu können. Generell war das Wochenende auch ein riesen Spektakel. Ich hatte vorher noch nie einem Lauf der Endurance-WM gesehen. Es war einfach genial zu sehen, wie die bei Nacht die gleichen Rundenzeiten fahren wie am Tag. Und auch wie die durch die Schikane vor der Gegengerade durchfliegen war sehr beeindruckend.

Am Montag und Dienstag war ich dann mit MotoMonster noch in Oschersleben trainieren. Es war super alle wiederzusehen. Wir hatten auch neben der Strecke viel Spaß und Sumos Essensvariationen waren sehr lecker. Da habe ich zuerst in den ersten drei Turns am Montag noch etwas an der Sitzposition mit der KTM ausprobiert und verbessert. Die restlichen Turns bin ich mit der R6 aus dem Deutschen Langstrecken-Cup gefahren. Da konnte ich auch noch einiges verbessern und Fortschritte machen. Deshalb freue ich mich auch genauso auf das DLC-Rennen am 18.September wie auf das Junior Cup-Finale in Hockenheim. Ich hoffe, dass wir da eine gute Platzierung herausfahren können.“

 

 

Text: Sarah Göpfert

Fotos: Christoph Siegel

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