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Sarah Göpfert nach Assen-Quali „habe im Rennen viel Arbeit vor mir“

Sarah Göpfert fuhr im zweiten Qualifying zum Saisonauftakt des ADAC Junior Cups in Assen auf Startplatz 23. Die Racetrack-News-Inside-Reporterin legte eine Zeit von 2:05,138 hin und liegt damit in der deutschen Wertung auf Rang zwölf. Wir haben uns mit Sarah unterhalten.

 

Wie lief das Qualifying aus Deiner Sicht?

Nachdem wir im ersten Qualifying einen zu hohen Luftdruck gewählt hatten, haben wir heute einen zu niedrigen gewählt. Deshalb hatte ich ab der dritten Runde derart starkes Hinterradrutschen, dass ich nicht mehr beschleunigen konnte, ohne in den Drift zu gelangen. Auch beim Einlenken hat das Vorderrad immer zum Einklappen tendiert. Dadurch bin ich heute nicht wirklich auf eine gute Rundenzeit gekommen. Im Rennen habe ich deshalb viel Arbeit vor mir.

Ihr wart vor kurzem an gleicher Stelle testen. Wie hat sich das Gefühl im Vergleich verändert?

Bei dem Test vor einer Woche waren die Bedingungen noch einmal wesentlich schlechter als dieses Wochenende. Ich konnte da zwar viele Informationen sammeln, aber die Zeiten haben nicht gepasst. Heute konnte ich drei Sekunden schneller fahren als beim Test. Bei Wettkampfbedingungen läuft es einfach besser als bei Trainingsbedingungen.

Denkst Du, dass das Rennen schon allein deshalb noch um einiges schwieriger wird, weil die Holländer ihr Heimrennen bestreiten?

Auf jeden Fall wird es gegen die Holländer schwierig, einfach weil sie viel mehr Runden absolviert haben als wir. Ich habe aber den Vergleich zum letzten Jahr. Mit den Holländern wird man ganz gut fertig. Ich denke, dass jeder voll motiviert ist, weil es das erste Rennen ist. Gerade in der ersten Kurve könnte es sehr eng werden.

Letztes Jahr bist Du zum ersten Mal in Assen gefahren. Wie sehr merkst Du die Erfahrung in diesem Jahr?

Es ist auf  jeden Fall einfacher, weil man da weitermachen kann, wo man im letzten Jahr zeitentechnisch aufgehört hat. Ich bin jetzt im ersten Qualifying schon fast die Zeit gefahren, die ich letztes Jahr im Rennen geschafft habe, zumal ja eine ganze Saison dazwischen liegt, in der man sich fahrerisch entwickeln konnte. Es ist auf jeden Fall einfacher, weil man sich die Brems- und Scheitelpunkte nicht erst suchen muss.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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