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Sachsenring-GP: Zarco gewinnt bei Hitchcock unter der Dusche gegen Folger

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Schöner hätte das Drehbuch der Moto2 nicht geschrieben werden können. Erst in der allerletzten Kurve entschied sich das Rennen. Johann Zarco konterte auf eine finale Attacke von Jonas Folger und holte sich auf dem Zielstrich den Sieg.

Den besten Start erwischte Johann Zarco, der jedoch in der ersten Runde noch von Takaaki Nakagami abgelöst wurde. Der Japaner versuchte auszureißen, was ihm jedoch nicht gelang. Alex Rins fing in ein und übernahm Platz eins, bevor Nakagami stürzte. Zwar konnte er sein Motorrad aufheben und weiterfahren, doch an ein gute Ergebnis nach der Pole Position war nicht mehr zu denken. Er wurde 11.

In der Schlussphase wurde es noch einmal richtig spannend. Bei noch zehn zu fahrenden Runden lag Franco Morbidelli in Führung, der von ein Paar heftigen Rutschern von Zarco und Rins profitiert hatte. Der Italiener setzte sich um knapp zwei Sekunden ab, bis auch er einen Fehler machte und in der ersten Kurve ausrutschte. Nun lag Zarco an der Spitze gefolgt von Folger, der nach einer schwächeren Rennmitte einen Vortrieb hatte. Zunächst sah es so aus, als könne der Intact-Pilot dem Franzosen gefährlich werden, doch dieser roch den Braten und zog das Tempo an.

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Für Alex Rins waren das Rennen und der Kampf um das Podium kurz vor Schluss vorbei. Er flog auf Rang drei liegend ab. Somit erbte Julian Simon den letzten Podestplatz. Der Kampf um den Sieg spitzte sich derweil zu. Folger robbte sich in der letzten Runde an Zarco heran und war beim Bergabstück fast in Schlagdistanz. In der Queckenberg-Kurve fasste er sich ein Herz und griff an. Beim Rausbeschleunigen fehlten dem Lokalmatadoren jedoch ein Paar Kmh und er musste sich mit Rang zwei begnügen.

Hinter Julian Simon wurde Mattia Pasini Vierter gefolgt von Lorenzo Baldasarri, Luca Marini und Hafizh Syahrin. Ein starkes Rennen lieferte auch Jesko Raffin ab, der einen sensationellen achten Platz einfuhr.

DSC_6688Doch auch weitere Stürze gehörten mit zum Programm. So fiel Marcel Schrötter aus, nachdem er die ersten Runden gut den Anschluss an die Spitze halten konnte. Auch sein AGR-Teamkollege Axel Pons stürzte. Ebenso gingen Miguel Oliveira, Tom Lüthi, Alex Marquez, Sam Lowes, Xavier Vierge, Simone Corsi; Xavier Simeon und Ratthapak Wilairot, der sich nach einem Jump-Start eine Durchfahrtsstrafe eingehandelt hatte. Bei noch vier zu fahrenden Runden erwischte es auch Sandro Cortese, der im Omega ausrutschte. Er rettete allerdings Rang 15.

 

Die kompletten Ergebnisse gibt es HIER

Text: Dominik Lack

Fotos: Dominik Lack

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