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Sachsenring-GP: Rossi „mag die Strecke, aber Turn 11 ist unheimlich“

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Valentino Rossi gelang es am Morgen zu nächst ganz gut seinen Rhythmus zu finden. Der Yamaha Movistar Pilot wurde im ersten Freien Training viertschnellster, bevor der Regen weitere Versuche auf der Strecke zu Nichte machte. Auch der nachmittag brachte nicht die erhofften Veränderungen und somit musste sich der Doktor mit Platz 14 am Freitag abfinden.

„Es war ein schwieriger Tag, denn das Wetter war sehr schlecht und dies machte alles sehr schwierig und etwas gefährlich, denn die weichen Vorderreifen sind nicht optimal bei diesen Temperaturen. Wir haben bessere Temperaturen als letzte Woche erwartet, aber leider ist es sehr kalt und somit müssen wir mehr auf die Vorderreifen Acht geben, besonders in den Rechtskurven,“ eröffnete Valentino Rossi das Pressemeeting. 

„Am Morgen war der Anfang ganz gut, ich hatte ein ganz gutes Gefühl aber nach dem es zu regnen begonnen hatte, haben wir am Nachmittag etwas anderes versucht. Wir haben erst gebrauchte Reifen genutzt, das Gefühl mit den gebrauchten Reifen am Morgen besonders bei den Bedingungen war sehr schlecht und ich war nicht in der Lage eine gute Runde zu fahren. Am Nachmittag haben wir dann neue Reifen verwendet, aber auch da gelang mir keine gute Runde, da ich im Verkehr stecken blieb,“ erklärte Rossi sein Ergebnis vom Nachmittag. Mit Platz 14 in den kombinierten Zeiten war der Italiener somit weniger zufrieden und blickte besorgte auf die bevorstehenden Tage.

„Alle Yamahas haben mit der Front Probleme besonders in Turn 11. Ich denke wir sind in keiner guten Position aber ich hoffe und besonders für Sonntag, das wir bessere Temperaturen haben werden und wir schneller und konkurrenzfähiger sein werden.  Turn 11 ist eine gefährliche Stelle, sie ist sehr schnell und es ist besser abzuwarten und auf besser Bedingungen zu hoffen. Das grösste Problem war für alle heute die Temperatur, denn bei Streckentemperaturen um die 20 Grad arbeiten die MotoGP-Reifen nicht gut, das ist auch das Hauptproblem momentan,“ führte der neunfache Weltmeister aus und bezog auch zu den Meinungen über den Sachsenring an sich Stellung.

„Es ist körperlich sehr anstrengend, denn du bist eine lange Zeit nur links, es ist schwierig. Die Strecke ist langsam und auch kurz und man fährt somit viele Runden im Rennen, was ebenfalls körperlich anstrengend ist, aber für mich ist Assen schwieriger als hier. Am Ende ist die Strecke nicht so schlecht,“ so Rossi. „Das grössere Problem ist dass es links, links, links und dann rechts geht, dort anzukommen, ist sehr unheimlich den eine Runde geht es, eine Runde später ist dort eine gelbe Flagge, Teile überall und Fahrer gehen weg, das ist kein gutes Gefühl in die Schleife einzufahren, denn du merkst wenn du mehr versuchst, kannst du stürzen. Aber abhängig davon ist sie gut und ich mag die Strecke.“

Text: Doreen Müller

Foto: Dominik Lack

 

 

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